Geburtstagswünsche einer chinesischen Mutter

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Seit März 2015 kämpft die Familie Schiffler um einen Besuch von ihrer Mutter / Schwiegermutter.

 Frau Schiffler hat ihre Mutter (Frau Chen) seit mehr als 5 Jahren nicht gesehen. Sie ist Rentnerin, wohnt allein in China, hat ihr Eigentum und Rente in China und ist ein Opfer der Ein-Kind-Politik und dadurch Opfer von zwei Zwangsabtreibungen.

 Die Familie sucht Unterstützung und vor allem politischen Druck. Zwei Frauen, Mutter und Tochter, müssen getrennt leben, und haben sonst keine Kinder (Mutter) und Geschwister (Tochter). Ein Trauma wird durch die Bundesrepublik Deutschland gefördert und das Leid verstärkt. Es geht um einen Besuch!

 Auch Herr Schiffler, der Schwiegersohn, liebt seine Schwiegermutter. Es ist unglaublich, dass Mutter und Tochter, beide Opfer der Ein-Kind-Politik, inklusive Zwangsabtreibung etc. von der Bundesrepublik Deutschland getrennt gehalten werden. Frau Schiffler kann ihrer Mutter nicht mehr glaubhaft erklären, was so toll daran ist, Deutsche geworden zu sein.

 Chronologie:

2015:  Antragstellung für Familienzusammenführung.

Zweck: so dass Frau Chen nicht jedes Mal allein nach Kanton fliegen, Hotel buchen, Termin abwarten und Visum abholen muss. Es wäre humanitär, ihr ein Familienzusammenführungsvisum auszustellen. Frau Chen möchte nicht immigrieren, sie möchte auch kein Asyl-Status, sie möchte nur mehr Flexibität, wenn sie ihre EINZIGE Tochter in Deutschland vermisst und besuchen möchte.

Ergebnis: Abgelehnt (auch Remonstration): Begründung vom Generalkonsul Kanton und dem Auswärtigen Amt Berlin:

 Frau Chen sollte so tun, ob sie gar keine Kinder hätte. Sie hat zwei Brüder in China und sie sollte sich an diese Familienmitglieder wenden. Frau Chen bekommt also kein Visum, weil sie in China Familien hat.

2016: Antragstellung für Besuchervisum.

Zweck: da die Familienzusammenführung abgelehnt wurde, dachte die Familie, die Mutter sollte zumindest /Schiegermutter hier kurz zu Besuch dürfen. So wie sie es schon in 2012 gemacht hat. Sie hat ein Besuchervisum bekommen und ist bei ihrer Familie 5 Wochen geblieben. Nach dem Besuch ist Frau Chen legal und rechtzeitig wieder nach China zurückgekehrt.

Ergebnis: Abgelehnt (auch Remonstration): Begründung vom Generalkonsul Kanton und dem Auswärtigen Amt Berlin:

Frau Chen hat doch KEINE (ja genau, komplett widersprüchlich zu dem Schreiben aus 2015, vom selben Amt) Familie, daher könnte sie die Tendenz haben, hier illegal zu bleiben.

Der Mitarbeiter hat sogar geschrieben, dass nach Prüfung, Frau Chen nie in Europa war! (Wie gesagt, sie hat schon Deutschland legal besucht und sie hat natürlich eine Kopie von diesem Visum bei dem Konsulat und dem Auswärtigen Amt abgegeben)

Da die Ablehnung der Remonstration eine Urkunde ist, wurde der Mitarbeiter wegen Urkundenfälschung angezeigt. Die Strafanzeigen sind auf der Homepage. 

2017: Frau Chen wird als „Sicherheitsrisiko für Europa“ eingestuft. Weil es sein könnte, dass sie illegal in Deutschland oder anderen Schengen Staaten bleibt!

Obwohl Herr Außenminister Sigmar Gabriel der Familie PERSÖNLICH versprochen hat (s. Video), diesen Fall zu prüfen, hat Sigmar Gabriel die Familie angelogen. Sein Schreiben an die Familie ist auch auf der Seite zu sehen, ein für die Behörde Auswärtiges Amt typisches Formschreiben mit Textbausteinen.

Es ist offensichtlich, dass mehrere Beamte ihre Macht total missbrauchen. Der Grundtenor ist: Frau Chen darf ihre EINZIGE Tochter nicht in Deutschland besuchen, egal wie/warum. Wie moralisch verdorben muss man sein, Papiere zu fälschen, nur um einer alten chinesischen Damen einen Besuch Ihrer Familie in Deutschland zu verweigern. 

Es gibt sogar eine UN Charta, welche Deutschland mitunterschrieben hat, um den Opfern der Ein-Kind-Politik, insbesondere Opfern von Zwangsabtreibungen, zu helfen, indem die Opfer zu ihren Kindern (oder Kind in diesem Fall) dürfen. Leider hat das Auswärtige Amt und der Außenminister juristische, moralische und ethische Defizite, um den Sachverhalt ordentlich zu prüfen.

Der Rechtsanwalt eines Politikers hat die Familie Schiffler angerufen und erklärte, dass eine EINZIGE Veränderung gegenüber dem ersten Besuch in 2012 eingetreten ist, Frau Schiffler ist jetzt deutsche Staatsbürgerin (seit Dezember 2015) und das die Behörde aus diesem Grund (keine Sicherung des Rückkehrwillens) den Besuch ablehnen darf, weil die Mutter schwerer abzuschieben wäre. Also ist die Familie bestraft, weil eine Migrantin gut integriert und Deutsch geworden ist!

Es gibt keine neue mögliche Antragstellung: das Auswärtiges Amt muss erstmal entscheiden, ob Frau Chen keine oder doch Familien in China hat! Das Amt sollte schon sein eigenes Visum erkennen (Besuchervisum aus 2012) Bevor das nicht geklärt ist, ist es sinnlos, einen neuen Antrag abzugeben.

Ziel: Frau Chen wird 60 Jahre alt am 27.12.2017. Es ist ihr Wunsch, dass sie bei ihrer Familie ihren Geburtstag verbringt. Wir fordern die sofortige Visaausstellung für Frau Chen (egal ob Besuchervisum oder Familienzusammenführungsvisum), weil die Familie Opfer der Straftaten des Auswärtigen Amtes ist.

Die detaillierte Geschichte, Strafanzeigen und Dokumente sind auf der Seite

www.mamikommt.de

Wir bedanken uns für jede Unterstützung.

 



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