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Präsident François Hollande auffordern, das AKW Fessenheim per Dekret sofort abzuschalten

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Breisach, Müllheim, Freiburg, Mulhouse, Colmar, Strasbourg, Basel, den 23.03.2015

Betr.: AKW Fessenheim

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

vielen Dank an Ihre Regierung für den Brief vom 12.01.2015 nach Paris, in dem Informationen über den Zeitplan zur endgültigen Stilllegung des Atomkraftwerks Fessenheim angefragt werden. Ihre Ministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Barbara Hendricks wurde von ihrer französischen Amtskollegin Ségolène Royal aus Paris mit einem freundlichen 0815-Schreiben abgespeist und auf das Jahr 2017 vertröstet. Das zeigt deutlich, welche marginale Bedeutung auf der Prioritätenliste der französischen Regierung die Ängste der Bürger aus dem Elsass und aus Südbaden genießen.
Inzwischen übertreffen die Befürchtungen der Betroffenen hier in unserer Region alle Vorstellungen. Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab, die Liste der Pannen- und Sicherheitsmeldungen wird immer länger. Das mangelhafte Verantwortungsbewusstsein der zuständigen Stellen und Personen wirft beängstigende Fragen auf. AKW-Leitung und Aufsichtsbehörden sind offensichtlich überfordert. Sie wollen oder können ihrer Verantwortung nicht gerecht werden. Es wird endlich Zeit für ein Machtwort aus Paris - und das kann nur der Präsident persönlich aussprechen.
In diesem Sinne bitten wir, die Mahnwachenden aus Müllheim und aus Breisach, im Namen unserer Verbündeten aus dem gesamten Dreyeckland (Südbaden, Elsass und Nordschweiz) inständig darum, Präsident François Hollande darauf anzusprechen und zu bitten, die sofortige und endgültige Stilllegung des ältesten französischen Atomkraftwerks Fessenheim anzuordnen.
Wir alle, Deutsche, Franzosen und Schweizer, haben große Angst um unsere schöne Heimat und um die Zukunft unserer Kinder. Wir sind überzeugt, dass die Abkehr von Atomkraft und der Einstieg in die erneuerbaren Energien der einzig richtige Weg ist und uns allen ausreichend Arbeitsplätze, Wohlstand und ein besseres Leben bringen wird.
Sie sind - nach der atomaren Katastrophe in Fukushima - diesen Weg gegangen. Sie stehen in engem Kontakt zum französischen Präsidenten. Alles beste Voraussetzungen, die dafür sprechen, das Umdenken in Frankreichs Energiepolitik voranzubringen.

Viele Grüße aus dem Dreyeckland

i.A. der Protestbewegung - Gustav Rosa, Breisach



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