Frankfurt soll sicherer Hafen werden

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Viele europäische Städte haben sich bereits dazu bereit erklärt, Flüchtlinge, die aus dem Mittelmeer gerettet wurden, aufzunehmen. Wir dürfen die Augen nicht vor über 100 000 im Mittelmeer ertrunkenen Menschen verschließen. Es ist notwendig, sich gegen eine zynische Politik eines Herrn Seehofer und anderer Rechtspopulisten zu stellen, die darin besteht, die Seenotretter zu kriminalisieren. Es ist unerträglich, wenn nun ein Kapitän eines Schiffs, das sich in der Seenotrettung von Flüchtlingen engagiert hat, in Malta wegen Schlepperei, Beihilfe zum illegalen Grenzübertritt und Menschenhandels angeklagt wird. Es ist unfassbar, dass Privatflieger, die das Mittelmeer nach in Seenot befindlichen Flüchtlingen absuchen, ihre Flug- und Landungsgenehmigungen in Malta und Italien aberkannt bekommen und damit eine Politik betrieben wird, bei der man aktiv versucht, die Menge der im Mittelmeer Ertrunkenen zu erhöhen. Mit der Begründung, das Ertrinken hätte Abschreckungspotential, verweigern immer mehr europäische Regierungen, insbesondere aber die italienische und maltesische Regierung, die Unterstützung von Seenotrettung der Geflüchteten und verweisen darauf, dass sie keine Aufnahmekapazitäten für Flüchtlinge mehr hätten und andere europäische Länder nicht bereit seien, Flüchtlinge aufzunehmen. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen diese menschenverachtende Politik, gegen das Ertrinkenlassen und für die Seenotrettung und das Recht auf Asyl. Fordern wir also mit Antrag: Frankfurt wird sicherer Hafen (http://www.dielinke-im-roemer.de/blog/2018/07/23/frankfurt-wird-sicherer-hafen die Stadt Frankfurt auf, den seenotsolidarischen Städten beizutreten und sich bereitzuerkären, aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufzunehmen, kurz, fordern wir Frankfurt auf, ein sicherer Hafen zu werden.



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