Petition update

Fracking-Vorbereitungen in Bayern – Bundesregierung subventioniert Fracking-Konzerne

Sonja Schuhmacher
Weiden, Germany

Dec 11, 2016 — Liebe UnterstützerInnen,
in Bayern wird nicht gefrackt“, behaupten verantwortliche Politiker gern. Tatsächlich werden aber in Bayern auf einer Fläche von knapp 10.000 Quadratkilometern derzeit Erkundungen vorgenommen, Bohrungen vorbereitet und/oder seismische Untersuchungen durchgeführt.
Betroffen sind folgende Gebiete:
- Schwaben
- Salzach-Inn
- Grafing und Grafing Süd
- Mindelheim
- Weiden
- Egmating
- Schongau
- Starnberger See
- Aubach
Die beteiligten Fracking-Konzerne sind unter anderem:
- Wintershall AG (BASF)
- Rohöl-Aufsuchungs AG (unter Beteiligung von E.ON)
- Rhein Petroleum GmbH (im Besitz der niederländischen Tulip Oil unter Leitung des Ex-Shell-Managers Roelof Platenkamp)
- Naab Energie (im Besitz von Rose Petroleum, einer britischen Briefkastenfirma)
- DEA Deutsche Erdöl AG (im Besitz des russischen Oligarchen Michail Fridman)

Nähere Informationen zur Anfrage des Grünen Landtagsabgeordneten Ludwig Hartmann zu den Fracking-vorbereitenden Aktivitäten in Bayern finden Sie hier:
http://www.ludwighartmann.de/fracking-in-bayern-neue-entwicklungen/

Was Sie tun können:
- Wenn Sie in einem der betroffenen Gebiete wohnen und sich einer Bürgerinitiative anschließen oder eine BI gründen wollen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Bund Naturschutz in Ihrer Nähe.
https://www.bund-naturschutz.de/bund-naturschutz/organisation/kreisgruppen-ortsgruppen.html
- Wenden Sie sich an Ihre Kommunalpolitiker vor Ort (z. B. im Kreistag) und fordern Sie sie auf, Transparenz über die Aktivitäten des Unternehmens herzustellen.
- Wenn Sie Grundstückseigentümer sind, erlauben Sie keinesfalls seismische Erkundungen. Wirken Sie auf Ihre Gemeinde und Ihre Nachbarn ein, dies ebenfalls nicht zuzulassen.

Offensichtlich bietet uns das Fracking-Gesetz der Bundesregierung nicht den erhofften Schutz vor der Zerstörung unserer Landschaft, der Vergiftung unseres Wassers und der Gefährdung unseres Klimas.
Skandalös ist, dass die Bundesregierung jährlich 4,75 Millionen Euro unserer Steuergelder für die „Fracking-Forschung“ ausgeben will – wie eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Hubertus Zdebel ergab.
http://www.scharf-links.de/42.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=58348&tx_ttnews%5Bcat%5D=44&cHash=57335f36c7
„Darunter sind auch Mittel für die überwiegend mit frackingfreundlichen Mitgliedern besetzte Expertenkommission“, so Zdebel (DIE LINKE), Obmann seiner Fraktion im Umweltausschuss. „Dies ist eine skandalöse, indirekte Subventionierung der Konzerne.“ Auch für „den jeweiligen Dialogprozess von Fracking-Vorhaben vor Ort“ sind Gelder eingeplant – also Werbung für Fracking auf unsere Kosten.
Wir von Abgefrackt – Bündnis Weidener Becken gegen Fracking – finden uns damit nicht ab. Wir verfolgen weiter unser Vorhaben, unser gutes Umwelt-Recht einzuklagen – d.h. das Recht auf Information, (echte) Beteiligung und den Zugang zu Gerichten, solange noch alle Optionen offen sind, um uns gegen schädliche Großprojekte wie Fracking zu wehren.
Helfen Sie uns, geltendes internationales Umweltrecht auch in Deutschland umzusetzen mit einer Beschwerde vor der UN in Genf!
Die Aarhus Konvention Initiative sammelt für eine weitere Klage (Beschwerde/ Complaint), um einen Plan für Öl- und Gas-Suche und eine dazugehörige bundesweite Strategische Umweltprüfung bei Fracking überhaupt erst zu erhalten. Dafür haben wir zusätzlich ein Aarhus-Rechtsgutachten beim Ökobüro Wien bestellt.
Treuhandkonto Aarhus-Beschwerde
IBAN DE58 2008 0000 0404 6444 01
BIC: DRESDEFF200
Commerzbank AG
(Konto der Anwaltskanzlei Günther)
Spenden über PayPal:
An Freunde verschicken für Spender kostenlos.
https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/send-money-online
Wie geht das? Einloggen (E-Mail und Geld senden auswählen).
E-Mail-Adresse des Empfängers eingeben
aarhus-konvention-initiative@gmx.de
Betrag eingeben. Das Geld wird sicher versendet.
Spendenkonto
Brigitte Artmann Aarhus Konvention
IBAN: DE48780500000222354185
BIC: BYLADEM1HOF
Für beide Konten gilt: Spenden für einen Rechtshilfefond können NICHT von der Steuer abgesetzt werden. Es gibt daher KEINE Spendenquittungen.
Eine Übersicht über die bisherigen und geplanten Ausgaben aus dem Rechtshilfefonds finden Sie hier:
http://aarhus-konvention-initiative.de/wortpresse/wp-content/uploads/2015/03/20161116_Einnahmen_Ausgaben_Petition_Andere.pdf

Herzliche Grüße
Ihre Sonja Schuhmacher


Discussion

Please enter a comment.

We were unable to post your comment. Please try again.