Fordern Sie ein sofortiges Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln!

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Erneuter Verrat am Tierschutz: Einmal mehr beweisen Union und SPD beinahe pünktlich zum Welttierschutztag (4. Oktober), dass Tierschutz der deutschen Politik nichts wert ist! Denn nur zwei Tage vor diesem Datum, das dem Schutz von Tieren insbesondere in der Massentierhaltung gewidmet ist, teilte die Koalition mit: Das Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln soll um volle zwei Jahre aufgeschoben werden.

Das bedeutet, Ferkelqual bleibt Alltag in Deutschland!

Ferkeln sollen weiterhin nur wenige Tage nach der Geburt ohne Betäubung die Hoden herausgetrennt werden. In Deutschland ist diese brutale, archaische Methode noch immer gang und gäbe, um eine “Geruchs- und Geschmacksentwicklung” von Eberfleisch zu vermeiden.

Diese Entscheidung der Unionsparteien und der SPD ist empörend!

Die Regierungsparteien folgen dem Druck des Bauernverbands und der deutschen Schweinehalter, die sich in den vergangenen Wochen massiv gegen das Verbot der betäubungslosen Kastration gewehrt hatten: Jenes sollte ursprünglich zum 1. Januar 2019 in Kraft treten. Doch die Schweinehalter in Deutschland schrecken vor dem Mehraufwand bei Alternativen zur grausamen, betäubungslosen Kastration zurück. In mehreren anderen europäischen Ländern hingegen ist eine betäubungslose Kastration längst verboten - in der Schweiz zum Beispiel seit dem Jahr 2010, in Norwegen bereits seit 2002. In vielen Ländern haben sich die Schweinehalter mit Alternativen, die weniger Schmerzen und Leid für die Ferkel bedeuten, bestens arrangiert: wie eine Immunokastration, also eine Art Impfung der Tiere, um eine chirurgische Kastration zu umgehen.

Das Verbot in Deutschland zum Jahresbeginn 2019 wurde bereits mit der Reform des Tierschutzgesetzes 2013 beschlossen. Trotz der jahrelangen Vorbereitungszeit wehrte sich der Bauernverband zuletzt dagegen, diese qualvolle Kastrationsmethode abzuschaffen. Jetzt dank Union und SPD scheinbar mit Erfolg - obwohl der Bundesrat vor Kurzem eine Verschiebung des Verbots noch abgelehnt hatte. Nun sollen die Koalitionsfraktionen im Bundestag eine Initiative auf den Weg bringen, um die Frist bis zum Verbot nochmals um zwei Jahre zu verlängern.

Wir sagen NEIN zu millionenfacher Ferkelqual! Fordern Sie mit uns von CDU/CSU und SPD, dieses Tierleid nicht für weitere zwei Jahre ungehindert zuzulassen. Es darf nicht sein, dass Tiere in Deutschland aus Gründen des Profits leiden.

Das Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln muss zum 1. Januar 2019 in Kraft treten!



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