Erfolg

Betriebsratvorsitzenden Torben Ackermann und Betriebsrätin Iordan Alina wiedereinstellen , Anwalt Naujoks Betriebsratsfresser Methoden keine Chance geben .

Diese Petition war mit 448 Unterstützer/innen auf Change.org erfolgreich!


Rückblick: Ende Februar gab Ackermann bekannt, dass er Ende März für den Betriebsrat kandidiert. Ab da änderte sich sein Arbeitsleben abrupt: Der 35-jährige Rimparer wurde von Würzburg nach Fulda versetzt, bekam Hausverbot in seiner alten Arbeitsstätte, war plötzlich statt für 120 Mitarbeiter nur noch für fünf zuständig. Wahlwerbung für ihn wurde aus dem Betrieb entfernt, Laptop und andere technische Geräte wurden eingezogen, er musste tägliche Tätigkeitsberichte an den Chef liefern, die Kommunikation mit den anderen Mitarbeitern wurde weitgehend versucht zu unterbinden. Trotzdem ging die Bewerberliste der NGG um Ackermann aus der Wahl als klarer Sieger hervor: Sie stellt acht Betriebsräte, die anderen – laut Ackermann „arbeitgebernahen“ – Listen, drei Betriebsräte.

Ende April wird dann seitens der Geschäftsführung des Betriebs mit 520 Mitarbeitern der Vorwurf laut, Ackermann hätte „ältere Mitarbeiterinnen seit längerem diskriminiert“, so wird der Geschäftsführer in einer schriftlichen Stellungnahme des Unternehmens zitiert. Ackermann weist die Vorwürfe zurück, ihm wird gekündigt – während seines Urlaubs

In der Stellungnahme heißt es auch, der Betriebsrat hätte der Kündigung zugestimmt. „Dies ist bei der Kündigung eines Betriebsratsvorsitzenden nötig“, sagt NGG-Anwalt und Arbeitsrechtler Bernd Spengler.

Allerdings: Zu der angeblich kurzfristig am 25. April einberufenen Sitzung war nach deren eigenen Aussagen keiner der acht NGG-Räte eingeladen gewesen, folglich hatte der Rat nicht die beschlussfähige Mehrheit. Bei elf Räten wären das mindestens sechs Personen. Eine von ihnen ist Ilona Snider. Die Betriebsrätin erzählt, sie hätte inzwischen nachgefragt, warum sie nicht eingeladen wurde. „Es hieß, ich wäre nicht zu erreichen gewesen – dabei war ich den ganzen Tag an meinem normalen Arbeitsplatz: der Filiale in Lohr.“

Noch am gleichen Abend flatterten die Kündigungen in die Briefkästen von Ackermann und der zweiten Betriebsrätin Alina Iordan, der vorgeworfen wurde, einer zusätzlichen Nebentätigkeit nachzugehen.

 

Nun bekommen die zwei schon Unterstützung durch Briefe aus der Bevölkerung :

Prominente Reaktionen

In einem offenen Brief an Geschäftsführer Wolfgang Götz hatte der SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib den Umgang mit den Arbeitnehmervertretern als unakzeptabel bezeichnet:

"Die Vertretung der Arbeitnehmer durch gewählte Betriebsräte ist ein hohes Gut und gehört zum Grundkonsens der Sozialpartnerschaft in unserer Gesellschaft. Diese zentralen Rechte werden durch die getroffenen Maßnahmen massiv verletzt."

Volkmar Halbleib in einem offenen Brief an Wolfgang Götz

Volkmar Halbleib fordert Wolfgang Götz auf, die Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden Torben Ackermann und der anderen Betriebsrätin rückgängig zu machen. Weiterhin soll Götz dafür sorgen, dass Betriebsräte uneingeschränkt die gesetzlichen Rechte wahrnehmen können, so Halbleib.

"Dreistigkeit der Großbäckerei Götz"

Kritik an den Kündigungen kommt auch von der unterfränkischen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD. Sie zeigt sich bestürzt von der Dreistigkeit der Großbäckerei Götz. AfA-Vorsitzender und Bundestagsabgeordneter Bernd Rützel aus Gemünden teilt am Mittwoch (07.05.14) in einer Pressemitteilung mit:

"Was dort passiert ist, widerspricht in grundlegender Weise dem Prinzip der Tarifpartnerschaft ... Das ist ein Angriff auf das Erfolgsmodell Mitbestimmung genauso wie auf die betroffenen Kolleginnen und Kollegen selbst!"

AfA-Vorsitzender und Bundestagsabgeordneter Bernd Rützel in einer Pressemitteilung

Daher müssen auch wir sie alle Unterstützen mit unsere Unterschriften gegen so eine Handlung der Firma Götz Brot .

 

 



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