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Wir fordern die Frau Bundesministerin auf, die Kofinanzierung des Bundesjugendsingens nicht aufzugeben!

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Österreichische Landes- und Bundesjugendsingen auf dem politischen Abstellgleis

 

Die Familienministerin MMag.DR. Sophie Karmasin kündigt die Kofinanzierung des Bundesjugendsingens auf.

1948 wurde das Bundesjungendsingen zum ersten Mal zu einem unvergesslichen Erlebnis für Kinder und Jugendliche.

Seither treffen sich alle drei Jahre tausende Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Singen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene zum "Österreichischen Jugendsingen", dem größten ChorsängerInnenfest Österreichs, um das uns viele Länder beneiden.

Viele Bezirksjugendsingen bilden die breite Basis und vermitteln erste prägende Erfahrungen mit dem Chorsingen, was in der Folge zur Teilnahme an den Landesjugendsingen mit Wertung und einer qualitativen Evaluierung führt. Eine Teilnahme eines Chores aufgrund der erbrachten Spitzenleistung auf Landesebene führt zur für die Weiterentwicklung ungemein wichtigen und einmaligen Einladung zum Wettbewerb der Besten auf Bundesebene.

Das eigene Bühnenerlebnis und die Möglichkeit, direkt an den anderen Mitmusikern von Bezirks- bis Bundesebene lernen zu können, ist ein entscheidender pädagogischer und künstlerischer Effekt  - und wohl auch Motivation vieler Schülerinnen und Schüler, sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern besonderen Herausforderungen zu stellen!

Durch die Ankündigung der Frau Ministerin MMag.Dr. Sophie Karmasin, dass es von Seiten des Ministeriums für Familien und Jugend keine Kofinanzierung des Bundesjugendsingens mehr geben werde, wird das gesamte musikalisch-pädagogische Konzept des "Österreichischen Jugendsingens" nachhaltigst und schwer beschädigt!

Singen im Chor, die Teilnahme am Wettbewerb und die verbindenden musikalischen Erlebnisse sind für singfreudige Kinder und Jugendliche wichtiger Teil ihrer musischen Ausbildung. Zudem werden im Rahmen des Jugendsingens neben musikalischen auch soziale und personale Kompetenzen entwickelt sowie Begabungen gefördert.

Das "österreichische Jugendsingen" in all seinen Ebenen ist eine seit 65 Jahren stetig weiterentwickelte und hochgeschätzte kulturelle Spitzenveranstaltung! Den nachfolgenden Generationen wird mit einem Federstrich durch die fehlende Kofinanzierung ein Erlebnis von Gemeinschaft und österreichischer Solidarität genommen, von dem die TeilnehmerInnen früherer Bundesjugendsingen noch heute immer wieder sagen, dass es für ihr berufliches und persönliches Leben prägend war! Einer funktionierenden Schiene österreichischer Musikbildung wird ein anstrebenswertes Ziel genommen, das oftmals Anlass und Motivation für gemeinsame Anstrengungen über die Schule hinaus war.

Wir fordern die Frau Bundesministerin auf, die Kofinanzierung des Bundesjugendsingens weiterhin zu ermöglichen, damit auch kommende Sänger/innen-Generationen  das "Österreichische Jugendsingen " erleben können.

 

Für die Fachinspektorinnen und Fachinspektoren für Musikerziehung und Instrumentalunterricht Österreichs

FI Mag. Peter Wiklicky/ OÖ

 

Ich unterstütze hiermit die Aktion der Fachinspektorinnen und Fachinspektoren für Musikerziehung und Instrumentalunterricht.

 

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https://www.facebook.com/rettetdasbundesjugendsingen

 



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