Faktische BERUFSVERBOTE aufgrund Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG); ABSCHAFFEN, JETZT!

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Das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) in seiner gültigen Fassung verwehrt der großen Mehrzahl der in Deutschland ausgebildeten Juristen, das Recht, die von diesen während jahrelanger rechtswissenschaftlicher Hochschul- bzw. Universitätsausbildungen erlernten (einzigen) Fähigkeiten in Form von außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen anzubieten.

Juristen, die nicht als Anwalt zugelassen sind [!], dürfen nach heutiger Rechtslage keine entgeltlichen Rechtsdienstleitungen erbringen. Ihnen ist damit ein faktisches Berufsverbot auferlegt. Dieses Berufsverbot muss für Juristen mit 1. und/oder 2. Staatsexamen, für Wirtschaftsjuristen und Master of Laws (LL.M.) vollständig aufgehoben werden!

Nach einer profunden juristischen Ausbildung, die in Deutschland sowohl von den Hochschulen als auch Universitäten gleichermaßen angeboten werden und die die Studierenden viele Jahre ihres Lebens und tatsächlich viel Engagement kosten, unabhängig davon wo diese studieren, muss es allen Absolventen gleichermaßen möglich sein, das erlernte Wissen auch beruflich nutzen zu können. Es spricht tatsächlich nichts dagegen, dass es allein zugelassen Rechtsanwälten vorbehalten bleiben soll, gerichtliche Rechtsdienstleistungen zu erbringen. Eine nachhaltige, und in der Tat glaubwürdige Argumentation jedoch dafür, dass dies auch im Bereich der außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen der Fall sein muss, ist jedoch weder ersichtlich noch sonst wie vertretbar.

Es muss allen Juristen mit 1. und/oder 2. Staatsexamen, Wirtschaftsjuristen und Master of Laws (LL.M.) möglich sein, sich beruflich frei zu entfalten. Deshalb muss das RDG dringend reformiert und der Bereich der außergerichtlichen Rechtsdienstleistungen auch für die vorbezeichneten Juristen freigegeben werden. DAS WÄRE ZEITGEMÄSS, Berufsverbote hingegen sind es nicht!