Für eine starke Zukunft der Mehrgenerationenhäuser - stoppt die Fördermittelkürzung!

Für eine starke Zukunft der Mehrgenerationenhäuser - stoppt die Fördermittelkürzung!

Startdatum
21. Juli 2023
34.067 Unterschriften:Nächstes Ziel: 35.000
53 Personen haben diese Woche unterzeichnet

Warum ist diese Petition wichtig?

Mehrgenerationenhäuser sind unverzichtbar für sozialen Zusammenhalt und Demokratie! Unterstützen Sie uns, Kürzungen zu verhindern!

Laut einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden die Mittel für die 530 Mehrgenerationenhäuser bundesweit ab 2024 gekürzt.

Die aktuelle Förderung von 40.000 € pro Jahr wird auf 38.000€ pro Jahr reduziert, ein Minus von 5%.

Dabei wird nicht einmal beachtet, dass die Mehrgenerationenhäuser zusätzlich durch gestiegene Preise, Betriebskosten und Tariferhöhungen mit realen Kostensteigerungen von 16% konfrontiert sind. Statt eines Inflationsausgleiches gibt es nun Kürzungen für die Häuser.

Wir als Mehrgenerationenhäuser fühlen uns von der Bundespolitik übersehen.

Dabei sind es die Mehrgenerationenhäuser, die in den Krisen der letzten Jahre flexibel und engagiert eingesprungen sind und so für gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgten.

In einer Zeit, die von vielen Krisen geprägt ist, haben die Mehrgenerationenhäuser einen großen Zulauf erfahren und sind längst zu festen Anlaufstellen für Menschen aller Generationen geworden.

Das Herausragende an den Mehrgenerationenhäusern ist, dass der Mensch in seiner Vielfalt im Mittelpunkt steht, es sind Begegnungsorte für Menschen jeden Alters und jeder Kultur. Diese besondere Willkommenskultur lädt Menschen ein, zu bleiben und sich im Idealfall für die Gesellschaft zu engagieren. Mehrgenerationenhäuser sind Orte der Demokratie, denn Beteiligung ist ausdrücklich erwünscht. Sie bieten verlässliche Strukturen im jeweiligen Sozialraum für alle.

Gesellschaftliche Themen werden frühzeitig erkannt und angepackt. So sind für die Mehrgenerationenhäuser Digitalisierung, Armut, Integration und Vereinsamung keine neuen Aufgaben, sondern schon längst im Fokus der Verantwortlichen.

Doch die Mehrgenerationenhäuser sind seit Jahren unter finanziellem Druck, denn für die meisten Zusatzaufgaben gibt es keine zusätzlichen Mittel. Eine Kürzung bringt das berühmte Fass zum Überlaufen. Es gibt keine langfristig gesicherte Finanzierung es Bundes, das aktuelle Förderprogramm endet 2028. Andere projektbezogenen Fördertöpfe bringen neue Aufgaben mit sich, oft ohne personelle Ressourcen aufstocken zu können. Sind die Mittel ausgelaufen, bleiben die Aufgaben bestehen.

Ein „Weiter so!“ ist den Mitarbeiter:innen und den vielen Freiwilligen nicht zuzumuten.

Kommt die Mittelkürzung, müssen die Häuser überlegen, wo gestrichen wird. Damit wird es Kinder, Jugendliche, Familien oder ältere Menschen betreffen, die noch immer mit den Folgen der Pandemie kämpfen und durch Inflation betroffen sind, Menschen, die sich integrieren wollen, Menschen, die unter Einsamkeit leiden.

Die Folgekosten der Sparmaßnahmen werden ungleich höher sein, gerade jetzt, wo an vielen Stellen deutlich wird, wie fragil unsere Gesellschaft momentan ist. Das ist seit Jahren bekannt.

Deshalb bitten wir Sie: Helfen Sie mit, die Kürzungen bei den Mehrgenerationenhäusern zu verhindern und diese als wichtige soziale Infrastruktur zu sichern!

Update:
Das Bundesnetzwerk Mehrgenerationenhäuser e.V. und die Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg e.V. übergaben am 06.10.2023 der Parteivorsitzenden der SPD und Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Calw-Freudenstadt Saskia Esken, symbolisch 33 492 (Stand Petition change.org am 06.10.20239) und 16 622 Unterschriften auf Papier mit der Botschaft:

Die geplanten Fördermittelkürzungen für Mehrgenerationenhäuser und das Bundesnetzwerk sind eine Abkehr vom erklärten Politikziel: Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse.
Die geplanten Fördermittelkürzungen müssen deshalb zurückgenommen werden!
Mehrgenerationenhäuser wirken und bewegen Menschen - davon kann sich jede/r selbst überzeugen.



 

53 Personen haben diese Woche unterzeichnet
34.067 Unterschriften:Nächstes Ziel: 35.000
53 Personen haben diese Woche unterzeichnet