Kein EKD-Schiff ins Mittelmeer

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Die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) soll von Ihrem Plan Abstand nehmen, ein eigenes Schiff auf sogenannte Seenotrettungsmission ins Mittelmeer zu schicken.

Es ist zynisch, mit dem Geld der Kirchenmitglieder ein Schiff zu finanzieren, das durch seine Anwesenheit Menschen auf das Meer lockt. Wer Augen hat zu sehen, der sieht, dass die Zahl der Ertrunkenen beständig fällt, seit auch die Zahl der operativen selbsternannten Seenotretter fällt. Die EKD lässt sich hier von politischen Akteuren instrumentalisieren, denen eine erneute Steigerung der Todeszahlen gelegen kommt, um mit der moralischen Last Druck gegen die europäische Grenzsicherung aufzubauen.