Stopp der Finanzierung der libyschen Küstenwache durch Bundesregierung und EU !

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13.000 Menschen ertranken zwischen 2015 und 2018 im Mittelmeer. Und was macht Europa? Zivile Seenotrettung verhindern und weiter mit der libyschen Küstenwache zusammenarbeiten. 

Die libysche Küstenwache ist im Verdacht, die unmenschliche Schlepperei und den Menschenhandel mitzuorganisieren. Tag für Tag starben dieses Jahr Menschen an der libyschen Küste.

Bundesminister Heiko Maas unterstützt diese Praxis mit einem Betrag von rund 100 Millionen pro Jahr. Wir fordern, die finanzielle Unterstützung der libyschen Küstenwache zu unterlassen! 

Mein Name ist Enrico Mahler und ich bin seit einigen Monaten Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen in Rostock. Auf unserer letzten Mitgliederversammlung hielt die Rostocker Kapitänin Bärbel Beuse einen emotionalen Vortrag. Sie bestätigte, was keiner von uns wahrhaben will, wir aber eigentlich alle wissen: Der Umgang mit den Flüchtlingen an der libyschen Küste ist menschenrechtswidrig und katastrophal. Die libysche Küstenwache beschießt Rettungsschiffe mit Maschinengewehren. Außerdem zieht die libysche Küstenwache Boote ein, um diese wiederzuverwenden. Pro Überfahrt müssen 1300 Euro von den Flüchtenden bezahlt werden. 

Dieser ehrliche Vortrag der Kapitänin hat mir die Augen für die Zustände in Libyen und die Handhabung der deutschen Politik diesbezüglich geöffnet. Mit dieser Petition möchte ich daran etwas ändern. 

Bitte unterstützt mich dabei und fordert mit mir Heiko Maas dazu auf, die Zahlungen an die libysche Küstenwache endlich zu stoppen und das Geld stattdessen in dringend notwendige konstruktive Rettungsmaßnahmen zu investieren. 

Das Sterben im zentralen Mittelmeer muss endlich ein Ende haben!

Vielen Dank,

Enrico