Petition gegen Gesetzesvorlage Gutschein statt Geld zurück bei Pauschalreisen

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In Zeiten der Corona Krise hat der Deutsche Reiseverband gefordert das Reisebüros und Touristikunternehmen nicht mehr innerhalb von 14 Tagen den Reisepreis zurückerstatten müssen sondern stattdessen die Kunden einen Gutschein akzeptieren müssen.

Nun hat die Bundesregierung eine Gesetzesvorlage an das Europäische Parlament gesendet die nun genau dies umsetzen soll. Diese sollen bis zum 31. Dezember 2021 eingelöst werden können. Tun die Kunden das nicht, sollen sie erst dann ihr Geld zurückbekommen.

Dies kommt einem Zwangskredit gleich. Hierzu Vorstand vom Verbraucherschutz Klaus Müller. „Diese sogenannten Gutscheine sind in Wirklichkeit Zwangskredite der Verbraucher an die Unternehmen, für die sie nicht mal Zinsen erhalten.“

Dabei seien viele Bürger jetzt genauso dringend auf liquide Mittel angewiesen wie die Unternehmen und müssten selbst Krediteaufnehmen und Zinsen zahlen, fügte Müller hinzu. „Verbraucher dürfen nicht als schnelle und zusätzliche Refinanzierungsquelle von Unternehmen missbraucht werden.“

Daher wird mit dieser Petition ein sofortiger Stopp dieser Gesetzesvorlage gefordert. Die Menschen haben mit der Absicht und dem Wissen das Ihre Reisen finanziell abgesichert sind ihre Reisen gebucht doch nun soll nachträglich die Gesetzeslage geändert werden. Das kann und darf nicht sein. Es ist verständlich das die Gesellschaften in finanziellen Schieflage kommen jedoch kann dafür nicht der Bürger haftbar in Form eines Zwangskredites gemacht werden. Auf freiwilliger Basis gerne aber nicht als Zwang. Bei der Bankenrettung wurden Milliarden ausgegeben doch nun sollen die Bürger die nach besten Wissen und Gewissen gebucht haben zumindest für die Dauer bis zum 31.12.2021 mehr oder weniger enteignet werden. 

Daher stimmen Sie jetzt gegen diese Gesetzesvorlage der Bundesregierung!