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Petitioning Europäisches Parlament

Verpflichten Sie Alitalia, dass Tickets weiter ihre Gültigkeit besitzen


Am 21. Oktober 2012 startete die Fluggesellschaft Alitalia auf ihrer japanischen Webseite eine Verkaufsaktion. Kunden konnten mithilfe eines Gutscheins Flüge um bis zu 25.000 Yen - umgerechnet ca. 240€ - reduziert buchen. Die Gutscheinaktion sollte bis 26. Oktober 2012 laufen. 

Auf der Webseite wurde angegeben, dass der Gutschein keine weiteren Einschränkungen besäße, außer dass keine Flüge zwischen dem 20.12.2012 und 06.01.2012 gebucht werden könnten.

Über zehntausend Kunden erwarben aufgrund des hohen Gutscheinwerts stark reduzierte, teils kostenlose Flugtickets über die japanische Webseite und die Telefonhotline. Nach der Buchung erhielten die Kunden die Buchungsbestätigung ihrer reduzierten Flugtickets per Email.

Nachdem Alitalia auffiel, dass über zehntausend Kunden sehr günstige, teils kostenlose Flüge gekauft hatten, erklärte die Fluglinie in Massenemails alle getätigten Buchungen für unzulässig. Das firmeneigene Betrugsmeldesystem stornierte alle Buchungen, welche nicht mit japanischer Kreditkarte hinterlegt worden waren. Für die Buchung benötigten Kunden jedoch zumeist gar keine Kreditkarte. Alitalia verkündete hinterher, die Werbeaktion richtete sich ausschließlich an japanische Kunden.

Weder die Webseite oder die Telefonhotline verwiesen jedoch darauf, dass ausschließlich japanische Kunden mit japanischer IP-Adresse und japanischer Kreditkarte das Angebot wahrnehmen können. Jeder Kunde ist mit Alitalia einen rechtlich bindenden Vertrag eingegangen. Somit gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen bei Vertragsabschluss.

Alitalia hat nicht das Recht, seinen Kunden die bereits erworbenen Flugtickets abzuerkennen! Diese Geschäftspraktiken missachten Europäische Gesetzgebung, namentlich die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über eine gemeinsame Regelung für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen und zur Aufhebung der Verordnung (EEG) Nr. 295/91.

Daher rufen wir das Europäische Parlament auf, Alitalia zu verpflichten, dass alle Kunden der Gutschein-Aktion ihre Flugtickets behalten dürfen. Ein Fehler der firmeneigenen Marketingstrategie darf nicht auf den Schultern der Kunden ausgetragen werden. 

Letter to
Europäisches Parlament
Am 21. Oktober 2012 startete die Fluggesellschaft Alitalia auf ihrer japanischen Webseite eine Verkaufsaktion. Kunden konnten mithilfe eines Gutscheins Flüge um bis zu 25.000 Yen - umgerechnet ca. 240€ - reduziert buchen. Die Gutscheinaktion sollte bis 26. Oktober 2012 laufen.

Auf der Webseite wurde angegeben, dass der Gutschein keine weiteren Einschränkungen besäße, außer dass keine Flüge zwischen dem 20.12.2012 und 06.01.2012 gebucht werden könnten.

Über zehntausend Kunden erwarben aufgrund des hohen Gutscheinwerts stark reduzierte, teils kostenlose Flugtickets über die japanische Webseite und die Telefonhotline. Nach der Buchung erhielten die Kunden die Buchungsbestätigung ihrer reduzierten Flugtickets per Email.

Nachdem Alitalia auffiel, dass über zehntausend Kunden sehr günstige, teils kostenlose Flüge gekauft hatten, erklärte die Fluglinie in Massenemails alle getätigten Buchungen für unzulässig. Das firmeneigene Betrugsmeldesystem storniert alle Buchungen, welche nicht mit japanischer Kreditkarte hinterlegt worden waren. Für die Buchung benötigten Kunden jedoch zumeist gar keine Kreditkarte. Dies bedeutet, die Werbeaktion richtete sich ausschließlich an japanische Kunden.

Weder die Webseite oder die Telefonhotline verwiesen jedoch darauf, dass ausschließlich japanische Kunden mit japanischer IP-Adresse und japanischer Kreditkarte das Angebot wahrnehmen können. Jeder Kunde ist mit Alitalia einen rechtlich bindenden Vertrag eingegangen. Somit gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen bei Vertragsabschluss.

Alitalia hat nicht das Recht, seinen Kunden die bereits erworbenen Flugtickets abzuerkennen! Diese Geschäftspraktiken missachten Europäische Gesetzgebung, namentlich die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über eine gemeinsame Regelung für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen und zur Aufhebung der Verordnung (EEG) Nr. 295/91.

Daher rufen wir das Europäische Parlament auf, Alitalia darauf zu verpflichten, dass alle Kunden der Gutschein-Aktion ihre Flugtickets behalten dürfen. Ein Fehler der firmeneigenen Marketingstrategie darf nicht auf den Schultern der Kunden ausgetragen werden.