Stoppen Sie die von Putin veranlasste Geiselnahme eines unschuldigen Gefangenen!

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 100.


Guten Tag,

mein Name ist Madina Magomedova, ich bin eine russische Bürgerin, lebe in Deutschland und seit mehreren Jahren setze ich mich ehrenamtlich für politische Gefangene ein. Das alles mache ich vor allem deswegen, weil ich die Tochter eines Gulag-Überlebenden bin.

Das Schicksal von Alexej Pitschugin ist mit der Zerschlagung des ehemaligen russischen Ölkonzerns Yukos und dessen Ex-Chef, Michail Chodorkowski, eng verknüpft. Seit 16 Jahren sitzt er unter schlechtesten Bedingungen als unschuldige Geisel in einer sibirischen Haftanstalt. Sein physischer und psychischer Zustand ist miserabel. 

Mit dem Fall beschäftigte sich bereits der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und verurteilte nach Angabe der Bundeszentrale für politische Bildung am 23. Oktober 2012 Russland aufgrund der Verletzung der Verfahrensregeln im Prozess gegen Alexej Pitschugin zur Zahlung von 9.500 Euro.

Alexej Pitschugin, der frühere Sicherheitschef des zerschlagenen russischen Ölkonzerns Yukos, wurde am 19. Juni 2003 in einem nichtöffentlichen Verfahren zu lebenslanger strenger Lagerhaft verurteilt, und das obwohl sich nach seiner Inhaftierung sowohl der Europäische Gerichtshof als auch der Europarat mit dem Fall auseinandergesetzt und Pitschugin am 06. Juni 2017 als eindeutig unschuldig erklärt haben. Dem Moskauer Stadtgericht zufolge habe Alexej Pitschugin mehrere Morde in Auftrag gegeben, angefangen habe alles damit, dass Pitschugin im Jahr 2002 angeblich ein Ehepaar in der südrussischen Stadt Tambow habe ermorden lassen, nachdem er von diesem erpresst worden sei. Des weiteren wurden die Leichen des angeblich ermordeten Ehepaars aber bis heute nicht gefunden. Doch nicht nur die oben genannten Europäischen Organe haben sich für ihn eingesetzt, auch sein Anwalt Georgi Kaganer erklärte gegenüber der Presse im Jahre 2010, dass nie stichhaltige Schuldbeweise vorgelegt worden seien. (siehe Süddeutsche vom 19. Mai 2010)

Pitschugins Anwälte erläuterten außerdem, dass die Enscheidung zu seiner Inhaftierung trotz nichtexistierender Beweise für seine mutmaßliche Straftat Teil einer politischen Kampagne gegen Helfer und Bekannten des zu dieser Zeit im Gefängnis sitzenden Yukos-Gründers und Gegners von Russlands Präsidenten Wladimir Putin, Michail Chodorkowski sei.

Wenn ich darüber nachdenke, dass meine Tochter, die in ein paar Tagen fünfzehn Jahre alt wird, während all dieser Zeit so viel erlebt hat, was auch Alexej Pitschugin in den 16 Jahren seiner unrechten Haft hätte erleben können, bricht mir das das Herz.

Bitte helfen Sie dabei, das Leben eines unschuldigen Menschen zu retten und ihm seine verdiente Freiheit wiederzugeben, indem sie diese Petition unterschreiben und an Freunde und Bekannte weiterleiten! Sollte diese Petition genug Aufmerksamkeit bekommen, würde die Europäische Kommission als auch Angela Merkel darauf aufmerksam werden und es könnte eine grundlegende und starke Anklage gegen Russland gemacht werden, hinter der viele Menschen stehen.

 

Madina Magomedova,

Menschenrechtsaktivistin aus Bayern