Wahlfreiheit für gesundes Licht!

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Die EU will in Kürze die Anforderungen an die Energieeffizienz von Leuchtmitteln weiter verschärfen – übrig bleibt dann nur noch die LED. LEDs weisen jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken auf und sind nachweislich schädlich für das Auge. Kinder sind dabei besonders betroffen.
Das darf nicht sein! Wir fordern für alle europäischen Bürger die Freiheit, auch in Zukunft gesunde Leuchtmittel kaufen zu können.

Viele Menschen klagen über Sehprobleme, Kopfschmerzen, Ermüdung und andere gesundheit-liche Beeinträchtigungen als Folgen moderner LED-Beleuchtung zuhause und am Arbeitsplatz.

Während Halogen- und Glühlampenlicht das ganze Farbenspektrum abdecken und dem Sonnenlicht verwandt sind, ist das Licht von LEDs mit seinem hohen Blau- und niedrigen Rotanteil ganz anders zusammengesetzt. Wissenschaftlich nachgewiesen sind Schädigungen der Netzhaut und Schlafrhythmusstörungen als Folge des hohen Blaulichtanteils in LEDs. Die Langzeitfolgen von zu viel Blaulicht für die Augen sind noch gar nicht untersucht worden. Für kleinere Kinder ist das Risiko noch größer: schon 2011 zieht eine Studie des französischen Gesundheitsministeriums www.anses.fr/en/content/lighting-systems-using-light-emitting-diodes-leds-health-issues-be-considered das Fazit, dass LED-Licht in Räumen, wo sich kleine Kinder aufhalten, zu vermeiden ist. Solchen Risiken wollen wir unsere Kinder nicht aussetzen!

Führende Mediziner https://vimeo.com/270946568 und Ergonomen www.fvlr.de/downloads/Lichtergo1.pdf warnen schon lange vor dem unreflektierten Gebrauch von LED-Leuchtmitteln. Bei vielen Menschen führen LEDs zu Sehbeeinträchtigungen durch Flimmern und Blendung, und es gibt immer mehr lichtsensible Menschen, die das Flimmern von LEDs überhaupt nicht aushalten können. Sie werden durch die zunehmende LED-Beleuchtung in ihrer Umgebung vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen www.lightaware.org.

Eine aktuelle Studie https://www.lichtfragen.info/de/studien/schulen.html zeigt bei Schülern eine deutlich negative Wirkung von LEDs als Klassenzimmerbeleuchtung auf. Statt der propagierten größeren Wachheit durch LED waren Gedächtnisfähigkeit und Kreativität der Schüler beeinträchtigt. Gedächtnisfähigkeit ist aber die Grundlage allen Wissens, und Kreativität eine anerkannte und notwendige Kernkompetenz für die Mitgestaltung unserer Welt! Ohne eine umfassende Untersuchung und Abwägung, wie LED-Licht auf unsere Kinder wirkt, ist ein flächendeckender Einsatz in Schulen unverantwortlich.

Klimaschutz ist eine zukunftsentscheidende Aufgabe. Aber in der EU werden nur rund drei Prozent der Energie für künstliche Beleuchtung verbraucht. Es darf nicht sein, dass marginale Effekte für den Klimaschutz mit erheblichen Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung erkauft werden. Die angegebene Höhe der Energieeinsparung durch LEDs ist nicht gesichert, die Angaben zur Lebensdauer beruhen ausschließlich auf hochgerechneten Testergebnissen der Hersteller. Wohin so etwas führen kann, hat uns der Dieselskandal gezeigt! Experten sprechen zudem von einer zunehmenden Licht-Verschwendung als Folge des LED-Einsatzes – die angenommene Einsparung reduziert sich dadurch noch weiter.

Die EU erhöht im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG stetig die Anforderungen an die Energieeffizienz von Leuchtmitteln. Als Folge wird es zu einem weiteren Verbot des Handels von Halogenleuchtmitteln in zwei Stufen, ab 1.9.2018 (größtenteils) und ab 1.9.2020 (vollständig) kommen. Dann bleiben uns bald nur noch LEDs.

Die EU wird dadurch bestimmen, welches Licht bei uns leuchtet, bis in unsere Schlafzimmer und Kinderzimmer hinein. Und das, obwohl sehr geringen Effekten beim Klimaschutz große gesundheitliche Nachteile gegenüberstehen.

Wir fordern die EU auf, uns die Wahlfreiheit für gesundes Licht zu belassen. Der Handel mit Halogenleuchtmitteln darf nicht verboten werden, bevor Leuchtmittel entwickelt sind, die nachweislich keine erheblichen gesundheitlichen Risiken aufweisen.

Kein LED-Gebot auf Kosten unserer Gesundheit!
Wir fordern Wahlfreiheit für gesundes Licht!

Dr. Uwe Geier, Ulrike Wendt M.A., Bettina Beller, Markus Buchmann, Dr. Edwin Hübner, Martin Hollerbach, Jörg Kunze, Dorian Schmidt, Jörg Thimm-Hoch


Unseren in Verbindung mit der Petition an die Direktion C bei der Europäischen Kommission, versandten ausführlichen Kommentar mit weiterführenden Informationen finden Sie hier:

https://www.lichtfragen.info/de/eu-petition-gesundes-licht-2018.html



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