Europaweite Kontrolle von unzureichend getesteten Substanzen sog. "Research Chemicals".

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Immer mehr Menschen konsumieren Designerdrogen, Düngesalze, Herbi-,/Fungi-/Pestizide oder andere unbekannte pharmazeutische Produkte (sog. "Research Chemicals", "Fine Chemicals" oder "Badesalze"), deren Langzeitwirkung auf den menschlichen Körper nicht oder nur unzureichend getestet wurden. Viele dieser Drogen werden in China und anderen asiatischen Staaten produziert. Jüngst wurden diese zwar von der chinesischen Regierung verboten, allerdings ist es weiterhin ohne Probleme möglich diese Chemikalien dort zu bestellen - Etikette und beiliegende Gutachten dieser Waren werden oftmals gefälscht.

Es gibt zunehmend Berichte von gewalttätigem oder anderweitig fremd oder selbstgefährdendem Verhalten bei Konsumenten von sogenannten "Kräutermischungen", die mit in Wasser oder Alkohol gelösten psychoaktiven Salzen besprüht wurden, oder sogenannten Badesalzen als HCL, o.ä. Aussalzung. Vorallem Mischkonsum mit Alkohol oder anderen Drogen kann zu aggressivem und gewaltätigem Verhalten führen, aber auch Angstzuständen, Depressionen und Gedächtnisverlust. 

Der blockierende Effekt vieler "Research Chemicals" auf die chemischen Rezeptoren der neuronaler Rezeptorzelle führt  bis zu temporärem Verlust der motorischen Fähigkeiten, Blockade des Sprachzentrums/des Sprachaparats oder sogar zur Atemlähmung. Mischkonsum erhöht die Wahrscheinlichkeit einer solchen Störung des Nervensystems. Vergiftungs-Symptome sind u.a. trockener Mund, Unruhe, Schläfrigkeit, Halluzinationen, Verwirrtheit, Pupillenerweiterung, Herzrhythmusstörungen und komatöse Zustände oder Bewusstlosigkeit. Zudem wird das Immunsystem, sowie Leber-, Nieren- und Drüsenfunktionen geschwächt/beeinträchtigt.

Viele dieser Stoffe sind Düngesalze, Psychopharmaka im alpha-Stadium oder andere Chemikalien, die nicht für den Konsum geeignet sind. Einige dieser Moleküle sind so reaktiv/instabil, dass sie bei Luftkontakt sofort oxidieren und so zu unfreiwilligem Konsum führen können. Der unkontrollierte Verkehr solcher Substanzen gefährdet so vorallem Minderjährige, Passiv-KonsumentenInnen oder TeilnehmerInnen des Straßenverkehrs durch Fahrer eines Vehikels, die unter Einfluss einer solchen Substanz nicht mehr zurechnungsfähig sind. Problematisch ist zudem, dass diese Substanzen mit den gängigen Schnell-Tests für kontrollierende Beamte nicht nachweisbar sind.

Dadurch, dass viele dieser Substanzen unkontrolliert auf dem freien Markt verkauft werden, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Gewalttaten (Körperverletzung, Totschlag, Mord, (Kindes-)Missbrauch und Vergewaltigungen) aber auch diesen meist vorausgehenden Strafdelikten (sexuelle Belästigung, Land-/Hausfriedensbruch, Diebstahl oder Einbruch) durch geistig verwirrte Konsumenten.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müssen Substanzgruppen und verwandte Substanzen, die unter die o.g. Bezeichnungen fallen, komplett kontrolliert werden, wie z.B. in den USA oder UK(Großbritannien). Außerdem müssen in Folge neue Schnelltestverfahren entwickelt werden. Seit Anfang 2017 geht die US NAVY gezielt gegen diese Substanzen vor (siehe Anhang Videos). Es wurden bereits Soldaten und Rekruten suspendiert.

 

Wir fordern die Kontrolle von Substanzen, die unter die Bezeichnung "Research chemical"(s) , "Fine chemical"(s) oder "Bath salt"(s) fallen - welche bei nachgewiesenem medizinischem Nutzen oder nicht Toxizität freigegeben werden können. Zudem die Sicherstellung von ausreichenden Kontrollmechanismen wie Bereitstellung von alternativen Schnelltestverfahren (Schweiss-, Urin- und Substanz-Tests) und das Schaffen einer Agentur für Substanztests von Waren, um Europäern das kostenfreie Testen auf Bestandteile oder Toxizität in der EU erworbener oder in die EU eingeführter Güter zu ermöglichen. Hierzu sollen unabhängige Institute wie z.B. Uni-Labore akkreditieren werden.

 

 

 

 

 

Anhang:

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/attachments/4480/Highlights_EDR2017_DE_Final_web.pdf

http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/2637/TDAT16001DEN.pdf

https://www.dbdd.de/fileadmin/user_upload_dbdd/05_Publikationen/PDFs/EDR-2017_DE.pdf

https://ec.europa.eu/germany/news/europ%C3%A4ischer-drogenbericht-2017-keine-entwarnung-beim-konsum_de

https://www.meinbezirk.at/graz/lokales/ich-habe-beide-soehne-an-die-drogen-verloren-d290295.html

http://www.salzi.at/2012/03/drogentote-in-gmunden-headshop-besitzerin-in-haft/

https://derstandard.at/2000058811250/Immer-mehr-Drogentote-in-Europa

 

Videos und Videoberichte von "Flakka"-Konsumenten (eine "Research Chemical" die um ein vielfaches stärker ist als "Crystal Meth") und Spice-Konsumenten(Kräutermischungen):

https://www.youtube.com/watch?v=1o2n17DK43M

https://www.youtube.com/watch?v=qtEFqotMcK0

https://www.youtube.com/watch?v=RKeMx8YwK98

https://www.youtube.com/watch?v=Jk9Ax1NgO-U

https://www.youtube.com/watch?v=t2UW4b7x6AA

https://www.youtube.com/watch?v=sx-2OXKS4gs

https://www.youtube.com/watch?v=i6NyXCdkalI

https://www.youtube.com/watch?v=_fMvpdjXOsE

https://www.youtube.com/watch?v=9ObKo6mDt7Y

https://www.youtube.com/watch?v=I2Tcq-j3oAE

https://www.youtube.com/watch?v=xv9fG5ia_aM

https://www.youtube.com/watch?v=ulTDkudp8J0

https://www.youtube.com/watch?v=wtFCzu74e30

 

Foto und Foto-Copyright: Dominik Reuter



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