Erstellung wissenschaftlicher Gutachten über die Risiken der Nutzung der Kern-Energie

Erstellung wissenschaftlicher Gutachten über die Risiken der Nutzung der Kern-Energie

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Bei 100 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit in den Empfehlungen gelistet!

Jens Fankhänel hat diese Petition an EU-Parlament gestartet.


Die Europäische Kommission fördert die wirtschaftliche Nutzung der Kern-Energie.
Dies bedeutet jedoch unkalkulierbare Risiken für Mensch und Natur!
Kern-Kraftwerke erzeugen weltweit Tausende Tonnen radioaktive Abfälle. Der Atommüll muss aufgrund seiner gefährlichen Strahlung rund eine Million Jahre von allen Lebewesen abgeschirmt werden. Laut Greenpeace gibt es keinen Ort auf der Welt, an dem radioaktive Abfälle dauerhaft und sicher gelagert werden können. "Die Atomtechnik gleicht einem Flugzeug, das gestartet ist,
obwohl noch keine sichere Landebahn vorhanden ist" so Greenpeace [1].
Es gab mindestens zwei schwere Nuklear-Katastrophen mit Kraftwerken: am 26. April 1986 in Tschernobyl und am 11. März 2011 in Fukushima.
Es gibt unterschiedliche Schätzungen, wieviele Todesopfer die Nuklear-Katastrophe von Tschernobyl forderte. Die australische Ärztin Caldicott schätzt, dass bis heute eine Million Menschen an den Folgen dieser Katastrophe gestorben sind [2]. Aber auch wenn es weniger gewesen sein sollten - jedes Todesopfer ist eines zu viel!
6400 Quadratkilometer landwirtschaftliche Fläche und Wald wurden durch die Nuklear-Katastrophe von Tschernobyl für die menschliche Nutzung unbrauchbar. Etwa 218.000 Quadratkilometer wurden mit einer Dosis von mehr als 37 Kilobecquerel belastet [3].
Darum fordern wir das EU-Parlament auf, neue unabhängige, wissenschaftliche Gutachten über folgende Themen erstellen zu lassen:
- die Folgen der Nuklear-Katastrophe von Tschernobyl: Anzahl der Todesopfer, Anzahl der Krebs-Erkrankungen, Folgen für die Landwirtschaft, die radioaktive Belastung der Luft, des Wassers, der Nahrung usw. 
- die Folgen der Nuklear-Katastrophe von Fukushima: Anzahl der Todesopfer, Anzahl der Krebs-Erkrankungen, Folgen für die Landwirtschaft, die radioaktive Belastung der Luft, des Wassers, der Nahrung  usw.
- die Wahrscheinlichkeit, dass radioaktive Abfälle bis zum Abklingen der gefährlichen Strahlung sicher gelagert werden können,
- eine zuverlässige zeitliche Schätzung, wann das Problem der Endlagerung radioaktiver Abfälle voraussichtlich gelöst sein wird, falls es überhaupt lösbar ist, und wie hoch die Schäden für Mensch und Natur bis dahin sein werden,
- die Wahrscheinlichkeit, in der Nähe eines Kern-Kraftwerkes an Krebs zu erkranken, im Vergleich zur Wahrscheinlichkeit, in einer großen Entfernung von allen Kern-Kraftwerken an Krebs zu erkranken.
Weiterhin fordern wir das EU-Parlament auf, die Inhalte der genannten Gutachten in alle Landessprachen der Europäischen Union übersetzen zu lassen, allen Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union zugänglich zu machen und den öffentlichen Medien zur Verbreitung zu empfehlen.


[1] http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/flyer_atommuellendlager_2006.pdf
[2] https://www.nytimes.com/2011/05/01/opinion/01caldicott.html
[3] https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Tschernobyl
https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Catastrophe_nucl%C3%A9aire_de_Tchernobyl
[4] https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima
https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Accident_nucl%C3%A9aire_de_Fukushima

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