Stoppt den Rassismus der Tafel Essen

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Im Dezember 2017 beschloss die Essener Tafel, Neuanmeldungen zur Nutzung der Tafel an eine deutsche Staatsbürgerschaft zu koppeln und folglich keine Neuanmeldungen von Ausländern mehr zu akzeptieren. Seit Mitte Januar wird dieser Beschluss bereits umgesetzt. 

Diese Praxis stellt eine unzulässige Diskriminierung von Ausländern, bzw. allen Menschen ohne deutschen Pass dar und ist eine Schande für Deutschland!

"Essen, wo es hingehört" und "Hilfe von Mensch zu Mensch" sind anscheinend Dinge, die für die Tafel Essen anscheinend nicht mehr für Ausländer und Menschen ohne deutschen Pass gelten. 

Als Grund für dieses beispiellose Vorgehen werden Gedrängel und mangelnde Rücksichtnahme in den Schlangen vor der Tafel angeführt. Die daraufhin getroffene Entscheidung impliziert, dass dieses Verhalten im direkten Zusammenhang mit der Nationalität steht. 

Das beschriebene Vorgehen widerspricht allgemeinen moralischen und ethischen Grundsätzen zur Gleichbehandlung. Hunger kennt keine Nationalität! 

Wir fordern hiemit den Essener Tafel e.V. auf, diese menschenverachtende Entscheidung zurückzunehmen und das Essen dorthin zu geben, wo es hingehört: Zu den Menschen, die es nötig haben, unabhängig von ihrer Nationalität.

Zudem sollte überdacht werden, ob die Leitung der Essener Tafel bei Herrn Jörg Sator, welcher von einem "Nehmer-Gen" bei Syrern und Russlanddeutschen spricht, noch in den richtigen Händen ist. Die Zeiten, in denen die "Genetik" als Ausrede für Diskriminierung verwendet wurde, sind zum Glück lange vorbei!

 



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