Petition richtet sich an Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtli Aydan Özoğuz Mdb SPD und an 2 mehr

Deutschland braucht ein Einwanderungsgesetz, unterstützen Sie meine Petition im Bundestag.

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Sehr geehrte Damen und Herren

seit Jahren suchen wir händeringend nach Fachkräften für unser Bauunternehmen. Dabei werden wir leider nur sehr selten fündig.
Ist Ihnen bewusst, dass in den nächsten fünf Jahren ca. 5,5 Millionen Fachkräfte in Rente gehen werden und dadurch der Bedarf an Fachkräften nicht mehr gedeckt werden kann? 
Diese Lücke kann selbst dann nicht geschlossen werden, wenn aktuell alle Ausbildungsbetriebe tatsächlich ausbilden würden.

Wir möchten in unserem Betrieb nicht mit Leiharbeitern oder Subunternehmern arbeiten, sondern mit ausgebildeten Mitarbeitern in einer Festanstellung, die dadurch ihre Existenz und die Existenz ihrer Familien sichern können.

Die Ankunft der Flüchtlinge empfanden wir daher als absoluten Gewinn für die Gesellschaft.
Wir beschäftigen selbst einen Flüchtling aus Gambia.
Er hat sich sehr gut integriert und würde gern in Deutschland bleiben.
Wir haben diesen jungen Mann angestellt, der das so genannte EQ-Programm durchläuft, um danach eine Lehre bei uns zu machen.
Dabei ist uns folgendes aufgefallen:

Durch die sich ständig ändernden Gesetze ist es als kleiner Betrieb sehr schwer mitzuhalten. Zu viel Bürokratie, zu viele Briefe in Amtsdeutsch.

Um dieser Problematik Herr zu werden, haben wir einen runden Tisch organisiert.
Es nahmen Vertreter aus verschiedenen Ämtern, Arbeitgeberverbänden, Ehrenamt, Kammern und Innungen, sowie Sozialverbänden teil.

Aufgrund dieser Zusammenkunft wurde ein Netzwerk geschaffen, welches uns als Betrieb unterstützt.

Nachdem sich nun so viele Menschen für diesen Flüchtling aus Gambia stark gemacht haben, sowie viel Zeit aller dafür eingesetzt wurde, soll er laut BAMF abgeschoben werden. 
Wir haben jetzt zwar einen Einspruch eingelegt um noch eine Bewilligung zu erhalten, jedoch sind die gesetzlichen Möglichkeiten leider sehr schlecht.
Selbst wenn wir ihn ausgebildet hätten, und er somit eine Fachkraft wäre, hätte er keine Chance auf ein Bleiberecht.

Man denke nur an die Regelungen drei plus zwei. Was soviel bedeutet das wir als Betrieb drei Jahre einen Azubi Ausbilden und dann noch zwei Jahre einen Junggesellen. Also wenn er fertig ist muss er gehen. Das kann doch nicht sein.

Uns als Unternehmer stellt sich die Frage wer denn in unserem oder in anderen Gewerken die Arbeit machen soll.

Ist der politische Respekt gegenüber den ansässigen regional gebundenen Betrieben so gering, dass riskiert wird, dass wir unser handwerkliches Wissen nicht mehr an junge, willige Menschen weitergeben dürfen, um somit unsere weitere Existenz durch Fachkräftesicherung zu schützen?

Ist die Regierung blind für das was hier offensichtlich passiert, dass sich hier ganze Sparten auflösen werden, weil kein Nachwuchs herangezogen werden kann?

 Deutsche Werte sind in aller Munde.
Doch wo sehen Sie diese Werte, wenn nicht in unserem beruflichen Ausbildungssystem, welches wir über Jahrhunderte in Deutschland entwickelt haben. Hier wird Wissen, handwerkliches Können, qualitatives Arbeiten erlernt und weitergegeben, eben Wertarbeit.

Die meisten unserer Altgesellen gehen in den nächsten Jahren in Rente.
Wir sollten diese Zeit noch nutzen, ihr Wissen und praktisches Können an unsere wenigen Lehrlinge weiter zu geben.

Die Infrastruktur ändert sich in Deutschland seit Jahren dramatisch. 
Kleine Metzgereien, Gaststätten, kleine Betriebe schließen, da sie keinen Nachwuchs haben.

Landwirtschaftliche Betriebe , Handwerksbetriebe und Industriebetriebe können wegen Fachkräftemangels nicht expandieren oder müssen Aufträge ablehnen.
Pflege muss abgelehnt werden, und so weiter. 
Das zieht sich durch unsere gesamte Gesellschaft  wie ein roter Faden.

Kann es im Interesse unserer Regierung liegen, dass hier weiterhin weg geschaut wird, bis keine Möglichkeit mehr besteht, die regional ansässigen Betriebe zu retten.

Wir sehen hier Beispiele in England wo schon ganze Handwerkszweige ausgestorben sind (Sanitär, Wasser)und zum Teil nicht ausgebildete Handwerker aus dem Ausland geholt werden müssen zu extrem hohen Preisen.
Ist es die Angst vor den paar Populisten im Land, die die Regierung gegen Vernunft und besseren Wissens handeln lässt?
Hier geht es um mehr als um den Stimmenfang bei der nächste Wahl.

Nein, das darf so nicht sein. Hier geht es um die Erhaltung eines Kulturgutes unserer Gesellschaft.
Wenn sie sich fragen wie die AFD so weit kommen konnte, schauen sie in das Fundament unserer Gesellschaft.
Dieses wurde die letzten Jahrzehnte von Regierungsseite sträflich vernachlässigt.

Auch wir arbeiten mit Computern und Maschinen .
Aber unser größter Einsatz ist und bleibt die Arbeit unserer Hände.
Und das wird auch in vielen Bereichen so bleiben. 
Körperliche Arbeit setzt aber gewisse körperliche Gegebenheiten voraus.
Es interessiert es uns recht herzlich wenig aus welchem Land der Facharbeiter der Zukunft kommt. 
Wichtig ist, er muss handwerkliches Geschick haben, die körperlichen Voraussetzungen und den Willen bei allen Wetterlagen Draußen zu arbeiten . 
Wichtig sind das Erlernen der deutschen Sprache, das Erarbeiten von Kompetenzen und der Wille sich zu integrieren um somit die Vorraussetzungen zu Schaffen, eine Ausbildung zu machen.
Wenn zudem noch die Bereitschaft da ist, den gelernten Beruf auf Dauer auszuüben, dann ist er perfekt für die Betriebe und unsere Gesellschaft.

Wir, der Mittelstand, brauchen Arbeitskräfte.
Unsere inländischen Betriebe zahlten die Zeche bei der letzten Weltwirtschaftskrise.

Wenn von uns als inländisch, regionalgebundenen Betrieben verlangt wird, dass wir kostenlos ausbilden, integrieren, Steuern zahlen ( im Gegensatz zu großen amerikanischen Konzernen), Auflagen einhalten müssen,die mit großem bürokratischen Aufwand verbunden sind, dann sollten doch wenigstens die gesetzlichen Möglichkeiten geschaffen sein, um unser Wissen an junge, willige Menschen weiter zu geben.
Dadurch können wir unsere Zukunft sichern.

Der Maurerberuf ist unter anderem auf der Positivliste der Agentur für Arbeit aufgeführt. Das nützt uns nichts, wenn die gesetzlichen Vorraussetzungen nicht da sind, um per Einwanderungsgesetz Facharbeiter aus den verschiedenen Branchen der Positivliste nach Deutschland zu holen.
Relevant dabei ist nicht die Schulbildung, sondern der Wille des Einzelnen die Branchen mit fachlicher Kompetenz auszufüllen.

Viele Menschen sind ja schon da. Warum an der Nationalität ausmachen sie wieder wegzuschicken?

Und wer macht die Arbeit nun ???? Keine Häuser mehr?  
Nur noch Subunternehmer ? Nur noch Personal mieten ? Alle Ungelernt? 
Keine Gaststätten mehr ? Nur noch Mc Donald?
Keine Schreiner mehr ? Nur noch Ikea?
Keine Facharbeiter mehr ? Nur noch Hilfskräfte?
Wohin möchten sie das Deutschland sich entwickelt?

Es wird Zeit, dass die Politik ein Augenmerk auf die regionalen Betriebe richtet und ihnen den gebührenden Respekt und Unterstützung entgegenbringt.
Wir wollen Perspektiven schaffen für Betriebe und für Menschen, die in Deutschland arbeiten möchten.
Dieses Thema sollte parteiübergreifend angegangen werden ohne Rücksicht auf Mimositäten oder Wahlkampf. Dafür ist es viel zu existenziell für unser Land.

Um der Inklusion in unserem Lande gerecht zu werden , ist es unabdingbar, dass ein Einwanderungsgesetz in leichter Sprache verfasst wird.

Ich bitte Sie, meine Petition „Novelle Einwanderungsgesetz- nachhaltige Sicherung der Fachkompetenz im deutschen Arbeitsmarkt“, die ich dem Deutschen Bundestag einreichen werde, zu unterstützen.

Bitte verteilen sie mein Anliegen auf Sozialen Netzwerken .

Ich mache das als Einzelperson und kann Unterstützung brauchen.

Mit freundlichen Grüßen

 Diana Schiekofer

 Im Anschluss meine Petition die ich in den Bundestag einreichen werde.

Die Petition  hat noch keine Nr. da dieses Digital eingereicht und dann zugeteilt wird.

Ich möchte mir zuvor Ihre Unterstützung holen um dem Anliegen mehr Rückhalt   zu geben:

Petition XXXXX Novelle Einwanderungsgesetz - nachhaltige Sicherung der Fachkompetenz im deutschen Arbeitsmarkt Text der Petition Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dem fortschreitenden Fachkräftemangel in Deutschland aktiv entgegenzutreten. Durch ein pragmatisches Einwanderungsgesetz können Sie erreichen, dass motivierte und geeignete Menschen unterschiedlichster Herkunft zielgerichtet in unserer Arbeitswelt einen Platz einnehmen und unserem Wirtschaftsstandort zu Nachhaltigkeit verhelfen.

Begründung Aktuelle Lage für Handwerk, Industrie, Handel, Gastronomie und Landwirtschaft: In den kommenden 5 Jahren gehen 5,5 Millionen Fachkräfte in den Altersruhestand. Der Umgang des BAMF mit der aktuellen Flüchtlingswelle folgt nicht dem Anspruch, durch Einwanderung unsere Wirtschaft zu stärken; vielmehr entstehen administrative Barrieren, die den einzelnen Akteuren jede Initiative erschweren und Wirtschaftskraft verschwenden. Im wirtschaftlichen Interesse erscheint es zielführend, die Entscheidungsgewalt für die Bewilligung der Einwanderung auf die lokale Ebene zu bringen. Denkbar wäre, dass anstelle des BAMF die Innungen und Kammern als Wirtschaftsvertreter der Betriebe zusammen mit den Landrats- und Arbeitsämtern die relevanten Entscheidungen über Bleiberecht und Arbeitsgenehmigung träfen. Durch ihre regionale Kenntnis der Betriebe könnten so Kriterien der Eignung und Abstimmung berücksichtigt werden, die im Interesse der Nachhaltigkeit viel mehr Gewicht tragen als z.B. das Herkunftsland des Antragstellers. Ein Einwanderungsgesetz wird Deutschland denen öffnen, die mit uns zusammen eine solide Zukunft auf goldenem Boden suchen. Wir brauchen viele, kräftige, arbeitsfreudige Fachleute aller Couleur auf unserem Arbeitsmarkt. 

 

Diese Petition wird versendet an:
  • Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtli
    Aydan Özoğuz Mdb SPD
  • Ordentliches Mitglied Innenausschuss Stellvertretendes Mitglied Ausschuss für Menschenrechte und hum
    Rüdiger Veit MDb SPD
  • Bundesminister des Inneren
    Dr. Thomas de Maizière MDb CDU


    Diana Schiekofer startete diese Petition mit einer einzelnen Unterschrift und hat nun 644 Unterstützer/innen. Starten Sie heute eine Petition, um sich für Ihr Anliegen einzusetzen.




    Heute: Diana verlässt sich auf Sie

    Diana Schiekofer benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Es ist Zeit das Deutschland ein Einwanderungsgesetz bekommt. Bitte unterstützen Sie meine Petition für den Bundestag. Der Fachkräftemangel zerstört unsere kleine Regionalen Betriebe. Die Regierung muss endlich handeln.”. Jetzt machen Sie Diana und 643 Unterstützer/innen mit.