Dünnwalder fordern: Jugendheim als Bürgerhaus erhalten!

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Dünnwald braucht Ihre Unterstützung. 


Seit einiger Zeit versuchen verschiedene Vereine und Privatpersonen auf den Status Quo des Jugendheims St. Hermann Josef in Dünnwald aufmerksam zu machen. 


Da nun eine endgültige Entscheidung seitens der Kirchengemeinde bzw. des Kirchenvorstands Heilige Familie droht benötigt Dünnwald Ihre Hilfe, um für den Erhalt des Jugendheims zu kämpfen. Das Jugendheim ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt im Veedel. 


Sicherlich haben Sie schon das Eine oder Andere gehört. Gerne möchten wir die wichtigsten Fakten zusammenfassen.
Im Rahmen der Zusammenlegung der Gemeinden vor ein paar Jahren hatte sich der Kirchenvorstand entschlossen das Jugendheim in Köln-Dünnwald nicht weiter zu betreiben und zur Verwertung freizugeben. Schon damals hat sich die Gemeinde gewehrt und einen Förderverein gegründet, welcher für die Kirche die nötigen Gelder aufbrachte um die laufenden Kosten zu decken. Das klappt sehr gut, denn das Jugendheim ist immer so gut wie ausgebucht - mit Veranstaltungen, als Konzert- und Vereinsübungsraum, als Versammlungsfläche für Dünnwald und seine Vereine.
Der Förderverein hat eine beträchtliche Summe durch Veranstaltungen und Spenden eingesammelt, um notwendige Sanierungen und Umgestaltungen vornehmen zu können, damit das Jugendheim auch zukünftig als multifunktionaler Mittelpunkt des Veedels erhalten bleibt. 


Rückblickend gab es sicherlich Hinweise darauf, dass die Kirchengemeinde an dem Vorhaben, das Gebäude und Gelände in Erbpacht zu verpachten festgehalten hat. So wurde z.B. die Küster-Wohnung seit über drei Jahren leer stehen gelassen – und das obwohl die Gemeinde selbst in ihrer Flüchtlingsarbeit immer wieder nach Wohnraum für Flüchtlinge gesucht hat.
Auf Nachfrage des Fördervereins erklärte die Kirchengemeinde immer wieder, dass das Generalvikariat noch prüfe ob es sich an einer Sanierung beteilige oder diese sogar übernehme. 


Auf diese Aussage des der Kirchengemeinde vertraute man, da man dachte am gleichen Strang zu ziehen - einen Ort zu erhalten, in dem Kinder Sommerfreizeiten erleben, sich Messdiener und Seniorengruppen treffen, Vereine tagen und proben.
Am Vertrauen darauf, in der Kirchengemeinde einen transparenten und fairen Partner zu haben, hielt der Förderverein des Jugendheims auch dann fest, als ihm immer wieder nur sehr undurchsichtige Abrechnungen bezgl. des Jugendheims seitens der Kirchengemeinde vorgelegt wurden. Man ging davon aus, dass die Kirchengemeinde die Arbeit des Fördervereins schätze und ebenfalls im Sinne ihres christlichen Auftrags das Ziel verfolge einen Ort für die Dünnwalder zu erhalten an dem das Gemeinde- und Ortsleben stattfindet. 


Plötzlich, im November 2017, wandelte sich das Blatt und das Generalvikariat stand nicht mehr zur Verfügung, ferner stand auf einmal ein Verwerter im Raum, der bereits an einer Machbarkeitsstudie für die Umnutzung für Wohnungen arbeitete - obwohl ihm (lt. Aussage des Kirchenvorstands bei einer öffentlichen Veranstaltung im März 2018, initiiert durch den Dünnwalder Bürgerverein) keinerlei Zahlen, wie z.B. Höhe der Erbpacht zur Verfügung gestellt wurden. Auf die Frage, „...ob es denn eine Ausschreibung gab oder der Interessent zufällig vorbeigefahren sei und gedacht hätte „Oh, was für interessantes Gebäude“ …“, lautete die kurze Antwort des Kirchenvorstandes „Ja, genau so war das!“.


Man kann sich vorstellen, dass dies ein Schlag ins Gesicht war, für diejenigen, die sich jahrelang für den Erhalt eingesetzt haben und auch jene die dort mit ihren Vereinen und Aktivitäten für Gemeinde und Veedel tätig sind.
Fragt man in die Runde können viele verstehen, dass die Kirche keine Möglichkeiten hat, die Vielzahl ihrer Gebäude zu verwalten. Was allerdings kein Verständnis findet ist die Intransparenz mit der vorgegangen wurde, man dachte die Kirchengemeinde habe dieselben Ziele wie die Dünnwalder – nämlich einen Ort im Veedel zu erhalten, der in seiner vielfältigen Nutzungsmöglichkeit nicht zu ersetzen ist und ein Herzstück des Gemeinde- und Veedelsleben bildet.

Der aktuelle Stand stellt sich so dar:
Nach Bekanntgabe der Pläne, fanden der Dünnwalder Bürgerverein und Förderverein Jugendheim einen Investor aus dem Ortsteil, der bereit ist das Gebäude ebenfalls zu pachten und dort die jetzige Nutzung für die Bürger von Dünnwald und Höhenhaus zu erhalten. Damit hätte die kath. Kirche ihr Ziel der Vermarktung erreicht und trotzdem gäbe es einen Fortbestand für die Bürger mit Hilfe des Fördervereins. Dieser Vorschlag wurde dem Kirchenvorstand fristgerecht eingereicht.


Leider gibt es bis heute keine konkrete Rückmeldung zu dem Investitionsvorschlag oder ein Bemühen um eine gemeinsame Lösung. Erneut entsteht der Eindruck der Intransparenz, rund um die Gruppe derer die versucht haben der Kirchengemeinde eine Lösung anzubieten von der beide Seiten profitieren. In einer E-Mail an den Investor aus dem Orteilsteil wurde nun kürzlich mitgeteilt, dass eine Rückmeldung zur Machbarkeit des Investor 1 erfolgt sei und der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Heilige Familie in seiner Sitzung am 28.08.2018 über das Thema Erbpacht Jugendheim St. Hermann Josef beraten und wahrscheinlich entscheiden wird. Ob die von den Dünnwalder präferierete Lösung noch im Rennen ist oder wie man zu dieser steht ist unklar.

Mit dieser Unterschriftenaktion möchten wir die Kirchengemeinde darauf aufmerksam machen, dass die Dünnwalder ihr Jugendheim als Bürgerhaus behalten wollen - mit seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für jung und alt. Sowie an ihr soziales Bewusstsein für die Gemeinde und die Dünnwalder bei ihrer Abstimmung im August appellieren, denn darum geht es doch in einer Kirchengemeinde - Orte zu schaffen an denen die Menschen zusammenkommen.

Bitte unterstützen Sie uns bei unserer Aktion!

Dünnwalder fordern: Jugendheim als Bürgerhaus erhalten!

Weitere Informationen finden Sie unter:https://www.duennwalder.de/aktuelles/



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