Stoppt die Zerstörung der schönsten Naturflächen in Waldkirchen

Stoppt die Zerstörung der schönsten Naturflächen in Waldkirchen

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Bei 2.500 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit von den lokalen Medien aufgegriffen!
Bürgerinitiative "Rettet Waldkirchens Natur" hat diese Petition an Bürgermeister und Stadtrat Waldkirchen (Stadt) gestartet.

Kurze Zeit nach der Kommunalwahl 2020 leitet der Waldkirchner Stadtrat erste Schritte für eine Bebauung der Wiese am Zauberwald entlang der VDK-Heimstraße ein. In der Sitzung vom 29.07.2020 stimmt der Stadtrat über die erste rechtliche Prüfung der Änderung des Flächennutzungsplanes und der Bebaubarkeit des Geländes ab.

Die ausgewählte Fläche gehört zu einer der wenigen noch verbliebenen freien Naturflächen in relativer Nähe zum Stadtzentrum. Sie ist Teil eines beliebten Naherholungsgebietes für Waldkirchner Gemeindebürger und Touristen. Auch Wildtiere sind bisweilen an späten Abenden oder ruhigen, frühen Morgenstunden zu beobachten, wenn sie aus dem angrenzenden Wald austreten. Des Weiteren bietet diese schöne Wiese für die Kinder des bestehenden Waldkindergartens einen Freiraum zum ausgelassenen Spielen. Das naturgemäß bewirtschaftete Grünland, diese wunderschöne Freifläche ist einem Wald vorgelagert, der zu einem Landschaftsschutzgebiet gehört. Es handelt sich hierbei um das beliebte “VDK-Hölzl“, das zu einer der Attraktionen der Kleinen Landesgartenschau 2007 zählte und seitdem als „Zauberwald“ bezeichnet wird. (weitere Bilder)

Dieses ökologisch wertvolle Verbundsystem (Wald – Waldrand – Wiese), diese im Stadtbereich verbliebene Naturoase soll jetzt für eine weitere Wohnsiedlung zerstört werden. Hierbei sehen wir auch den Fortbestand des beliebten angrenzenden Waldes in Gefahr, da es ansonsten nur eine Frage der Zeit sein kann, bis die waldnahe Bebauung oder Personen durch geworfene Bäume geschädigt werden, als Folge der Sturmwinde aus Westen.(Bild)

Wir sagen nein zu der Bebauung, denn diese ist unverhältnismäßig und

  • zerstört ein weiteres Naturjuwel, wie bereits an vielen anderen Stellen in Waldkirchen geschehen
  • nimmt den Menschen ein weiteres Naherholungsgebiet und vermindert die Lebensqualität
  • vernichtet ein verantwortungsvoll bewirtschaftetes ökologisches Verbundsystem mit seiner Artenvielfalt
  • gefährdet dabei den Fortbestand des angrenzenden Waldes
    gibt, angesichts der Klimadiskussion, ein klares negatives Signal, denn für die Stadt Waldkirchen sind Versiegelung des Bodens und negative Beeinträchtigung des Wasserhaushaltes offenbar wichtiger als der Erhalt von Ökosystemen, Kohlenstoffbindung und CO2-Entzug
  • stellt den Sinn des Waldkindergartens in Frage
  • erhöht massiv den Verkehr und die Parkplatznot
  • letztlich könnten auf die Stadt ungewollte finanzielle Belastungen zukommen, z.B. durch umstürzende Bäume, während eines Sturmes, oder durch herabfallendes Totholz im angrenzenden Wald, wenn dadurch Personen- oder Sachschäden entstanden sind. Denn eine von nichts ahnenden, aus forstlicher Sicht ungebildeten, aber bauinteressierten Grundstückskäufern, unterschriebene Haftungsausschlusserklärung könnte durchaus rechtsunwirksam sein.

Weitere Tragik:

Im Zuge der Umsetzung des Bauvorhabens am Zauberwald beabsichtigt die Stadt Waldkirchen offensichtlich die Zerstörung eines weiteren Areals. Gegenüber der Tennisplätze am Karoli soll auf offener Wiese ein Parkplatz für Besucher der Eishalle und des Badeparks entstehen. Diese Fläche liegt in einem beliebten Wandergebiet, wodurch Waldkirchen eine weitere Vernichtung seiner natürlichen Attraktivität hinnehmen muß.(Bild)

Fazit unter dem Motto: „Global denken – lokal handeln“ – Stichwort: Agenda 21

Angesichts der vielfältigen Aufgaben von gut strukturierten Waldöko- und Verbundsystemen für unsere Gesellschaft (z.B. Artenvielfalt, Bodenschutz, Wasserschutz, Lärmschutz, Sichtschutz, Erholung, Erziehung) widerspricht das Vorhaben jeglicher Vernunft. Besonders wegen des derzeit ablaufenden Klimawandels und des örtlich dramatischen Artensterbens sollte es das oberste Ziel der Stadt Waldkirchen sein, durch intelligentes Planen und Handeln und durch eine bewusste Zusammenführung von Ökologie und Ökonomie die Lebensqualität für die nachfolgenden Generationen nachhaltig zu sichern.

Erheben Sie jetzt Ihre Stimme gegen einen nicht wiedergutzumachenden Eingriff in die Natur und Landschaft und fordern Sie den Stadtrat von Waldkirchen auf, die Planung zu stoppen.

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