Endlich chronische Borreliose anerkennen und behandeln! Wir Erkrankten haben eine Würde!

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Mein Name ist Elke und ich leide seit 22 Jahren an chronischer Borreliose. Bis heute ist Borreliose nicht als chronische Krankheit anerkannt, was für mich und alle anderen Betroffenen massive Folgen hat. Es ist in einem so hochentwickelten Land wie Deutschland nicht hinnehmbar, dass schwer erkrankte Menschen keinerlei medizinische Hilfe erfahren und als Hypochonder abgetan werden. 

Ich fordere deshalb die Anerkennung von chronischer Borreliose als Erkrankung!

Das bedeutet im Detail:

1. Investitionen und Ausschreibungen für die Erforschung neuer Medikamente, da Antibiotika im chronischen Stadium nur wenig Aussicht auf Erfolg zeigen (das ist mit Studien belegt); 
2. Adäquate von der Krankenkasse bezahlte Therapien; 
3. Ein Ende der Stigmatisierung der Erkrankten – besonders von Seiten der unzureichend informierten Ärzte; 
4. Die Genehmigung alternativmedizinischer Maßnahmen wie Phytotherapie, Akupunktur etc., da derzeit schulmedizinische Therapien, wenn sie denn genehmigt werden, nicht ausreichend helfen; 
5. Verpflichtende Schulungen für Ärzte zum Krankheitsbild.

Ich als seit 22 Jahren betroffene Person möchte Ihnen von den sozialen Problemen erzählen: Je länger die Erkrankung, desto stärker die soziale Isolation. Ersparnisse werden für medizinische Behandlungen verbraucht. Da die wenigen Ärzte, die behandeln, nicht über ein ausreichendes Budget verfügen, muss man selbst zahlen. Menschen, die ihr Gehalt im Niedriglohnsektor verdienen oder anderweitig finanziell weniger gut gestellt sind, erhalten oft gar keine Behandlung, was ein Verbrechen darstellt, wenn man weiß, welche fürchterlichen gesundheitlichen Auswirkungen diese Infektion nach sich zieht: Schmerzen in den Muskeln und Gelenken, Schwindel, Nervenschädigungen verschiedenster Auswirkung, Übelkeit, Herzrhythmusstörungen etc.. 

Jede zweite Zecke, aber auch stechende Insekten wie Bremsen und Mücken können Borrelien und weitere Erreger übertragen. Die Testverfahren hierzu sind in Deutschland und den benachbarten europäischen Staaten nicht ausgereift, so dass viele Patienten bei der Diagnostik durch ein Netz fallen und jahrelange Odysseen durch Krankenhäuser und Arztpraxen auf sich nehmen müssen, bis sie adäquate medizinische Hilfe erhalten. Es existieren klare Daten und Fakten, die die Unzuverlässigkeit dieser Tests belegen. Ärzte verstricken sich seit Jahren in Leitlinienstreits zur Behandlung einer akuten Borreliose und der Frage, ob eine chronische Borreliose überhaupt existiert. Dabei gibt es mittlerweile auch unzählige betroffene Ärzte. Auch diesen wird kein Gehör geschenkt. Gemäß der Auffassung "was nicht sein kann, darf nicht sein", werden Patienten teure, nicht zutreffende Diagnosen angehängt oder sie werden als psychosomatisch erkrankt abgetan. 

An dieser Stelle entsteht auch ein riesiges ökonomisches sowie volkswirtschaftliches Problem. Hohe Kosten durch immer wiederkehrende Diagnostik, weil die Erkrankung von Seiten vieler Ärzte nicht akzeptiert werden will, Frühberentung vieler Menschen, die aber bei entsprechender Behandlung eine Chance hätten wieder in die Arbeitswelt zurück zu kehren, vorzeitige Belastung der Pflegekassen. Zudem besteht eine Versorgungslücke, wenn die Situation eintrifft, pflegebedürftig zu werden. Für junge Menschen gibt es kaum Plätze für junge Pflege. Mein Partner und ich haben vor ca. 1,5 Jahren Herrn Lauterbach, Frau Merkel, Herrn Gysi sowie zuletzt Frau Wagenknecht angeschrieben. Die einzige Politikerin, die persönlich reagiert hat, war Frau Wagenknecht. Doch leider machte diese auch keine konkreten Verbesserungsvorschläge für die Betroffenen. 

Bitte unterzeichnen Sie meine Petition, um das Leid aller Betroffenen zu lindern und uns unsere Würde zurück zu geben. Ich freue mich auch über einen Beitrag von 2 Euro, damit der Leidensweg vieler Menschen in unserem Land endlich ein Ende hat. Die 2 Euro gehen an die Plattform und werden dazu genutzt diese Petition zu verbreiten. Sonst kommen leider keine Unterschriften zusammen. 

Falls Sie selbst Mediziner sind, tragen Sie bitte mit Ihren Möglichkeiten dazu bei, dass sich die Situation für uns Betroffene verbessert. 

Danke!

Ihre Elke

My name is Elke and I have been suffering from chronic Lyme disease for 22 years. To this day, Lyme disease is not recognized as a chronic disease, which has massive consequences for me and everyone else. It is unacceptable in a highly developed country like Germany that seriously ill people receive no medical help and are dismissed as hypochondriacs.

I therefore call for the recognition of chronic Lyme disease as a disease!

In detail this means:

1. Investments and tenders for research into new drugs, since antibiotics in the chronic stage show little prospect of success (this has been proven by studies);
2. Adequate therapies paid for by the health insurance company;
3. An end to the stigmatization of the sick - especially on the part of insufficiently informed doctors;
4. The approval of alternative medical measures such as phytotherapy, acupuncture etc., since conventional medical therapies, if they are approved, do not help sufficiently;
5. Compulsory training for doctors on the clinical picture.

As a person who has been affected for 22 years, I would like to tell you about the social problems: the longer the illness, the greater the social isolation. Savings are used for medical treatments. Since the few doctors who treat do not have a sufficient budget, you have to pay yourself. People who earn their wages in the low-wage sector or are otherwise less well off financially often receive no treatment at all, which is a crime if you know the terrible health effects of this infection: pain in the muscles and joints, dizziness, Nerve damage of various effects, nausea, irregular heartbeat etc.

Every second tick, but also stinging insects such as brakes and mosquitoes can transmit borrelia and other pathogens. The test procedures for this are not fully developed in Germany and neighboring European countries, so that many patients fall through a network when making diagnoses and have to undergo years of odyssey through hospitals and medical practices until they receive adequate medical help. There are clear data and facts that demonstrate the unreliability of these tests. For years, doctors have been involved in guideline disputes about the treatment of acute Lyme disease and whether chronic Lyme disease even exists. There are now countless affected doctors. No hearing is given to them either. According to the view "what can not be, must not be", patients are appended with expensive, incorrect diagnoses or dismissed as having psychosomatic illnesses.

At this point there is also a huge economic and economic problem. High costs due to recurring diagnostics, because the disease does not want to be accepted by many doctors, early retirement of many people, who would have the chance to return to work if treated appropriately, premature burden on the health insurance funds. There is also a gap in care when the situation arises that requires care. There are hardly any places for young care for young people. My partner and I wrote to Mr. Lauterbach, Ms. Merkel, Mr. Gysi and most recently Ms. Wagenknecht about 1.5 years ago. The only politician who responded personally was Ms. Wagenknecht. Unfortunately, however, it also made no concrete suggestions for improvement for those affected.

Please sign my petition to alleviate the suffering of all concerned and to give us back our dignity. I am also happy about a contribution of 2 euros, so that the suffering of many people in our country will finally come to an end. The 2 euros go to the platform and will be used to spread this petition. Otherwise, no signatures will come together.

If you are a doctor yourself, please do your utmost to help improve the situation for those affected.

Thank you!

Your Elke

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Für weitere Informationen:

https://youtu.be/sFd84GKzHWc

https://www.netdoktor.de/krankheiten/borreliose/test/

https://www.praktischarzt.de/blog/borreliose/

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/zecken/article/858849/borreliose-unterschaetzte-syphilis-wald.html 

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/105022/Linke-besorgt-ueber-Borrelioseerkrankungen-in-Sachsen

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87056/Lyme-Krankheit-Borrelien-ueberleben-Antibiotikabehandlung-im-Tiermodell

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/104764/US-Abgeordnete-wollen-Untersuchung-zu-Zecken-als-Bio-Waffe

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/panorama/kkh-warnt-vor-borreliose-muecken/

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/deutschland-einheimische-muecken-koennten-borreliose-uebertragen-a-1083663.html

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/5204/1/Sicklinger_Martin.pdf



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