Infos für Elterninitiativen: „Selbsttest für mein Kind vor Schulbesuch"

Infos für Elterninitiativen: „Selbsttest für mein Kind vor Schulbesuch"

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Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen hat diese Petition an Eltern gestartet.

„Selbsttest für mein Kind vor Schulbesuch – sichere(re) Schule für alle“
Hinweis: Dieser Text bezieht sich auf die Initiative der SRzG, die sehr viele Elternbeiratsvorsitzende in Deutschland erreichen soll. Zur Initiative "Selbsttest für mein Kind vor Schulbesuch – sichere(re) Nellinger Schulen für uns alle", die sich konkret auf den SCHUL-CAMPUS OSTFILDERN NELLINGEN in Baden-Württemberg bezieht, geht es hier.

Liebe Elternbeiratsvorsitzende aller Schulen, den Text unten können Sie gerne als Anregung nehmen, um an ihrer jeweiligen eigenen Schule "kollektives Handeln" der Eltern zu initiieren und zu dokumentieren. Bitte erkundigen Sie sich, wie weit ihre Stadt oder Kommune schon Schüler und Schülerinnen testet und identifizieren so die Lücke, die ihre Elterninitiative schließen kann. Ziel ist, dass jedes Kind morgens vor Antritt des Schulwegs einen Test macht, an jedem Tag, an dem es Präsenzunterricht hat. Wir haben die Chance, die Infektionsweitergabe "wegzutesten" und unsere eigene Schule zu einem infektionsfreien Ort zu machen.

1) Schauen Sie sich dieses Video der Stadt Berlin an. Es zeigt, wie das Konzept der "Schüler*innen-Selbsttests vor Antritt des Schulwegs" funktioniert.

2) Richten Sie eine Seite ein, auf der die Eltern ihrer Schule dokumentieren können, dass sie bei der Aktion mitmachen. Das kann eine schulinterne Seite sein, oder auch z.B. hier bei Change.org.

3) Schreiben Sie die Eltern über den von ihnen verwalteten Elternverteiler an.

4) Handeln Sie jetzt. Jeder Tag zählt. Wir können schneller sein als das Virus.


Beispieltext: "Die Schulen werden sukzessive wieder geöffnet. Dies sollte durch eine gute Teststrategie begleitet werden. Seit es Laientests (Bürgertests) gibt, kann die Bevölkerung in einer neuen Art und Weise bei der Bekämpfung der Corona-Ansteckungen in Schulen mitmachen. Eltern spielen hier eine besondere Rolle. Sie können zusammen mit ihren Kindern morgens nach dem Aufstehen einen Selbsttest machen, den es bei Supermärkten oder Drogerien zu kaufen gibt. Dieses Testergebnis sieht nur jede*r Einzelne. Es ist selbstverständlich, dass Eltern ihr Kind nicht zur Schule schicken würden, wenn der Test Infektiosität anzeigen würde. Wissentlich würden Eltern nicht hinnehmen, dass die eigenen Kinder Lehrkräfte oder andere Kinder (und diese wiederum andere Eltern) gefährden würden. Aber dazu muss man eben dieses Wissen erst mal haben. Es sind die unwissentlich infizierten Schüler*innen, die das Virus am meisten weitergeben.

Unsere Idee - das "kollektive Handeln" der Elternschaft einer Schule in Zeiten einer Pandemie - unterscheidet sich von reinen Appellen an Eltern, sich individuell Laientests zu kaufen, diese mit ihren Kindern anzuwenden, und dann keine positiv auf Corona getesteten Kinder zur Schule zu schicken. Durch das Eintragen des eigenen Namens auf einer Plattform dokumentieren die Eltern einer Schule, dass sie mitmachen. Jede Familie, die mitmacht, reduziert das Risiko eines Ausbruchs. Und je mehr Eltern mitmachen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass an einem Präsenz-Schultag auch nur ein einziges krankes Kind in die Schule läuft, dort ein anderes Kind infiziert und dieses dann seine Eltern und Großeltern infiziert - mit potenziell tödlichem Ausgang. Wir haben die Chance, die Infektionsweitergabe "wegzutesten" und unsere eigene Schule zu einem infektionsfreien Ort zu machen. 
Ein Lockdown ist ein wirksames Mittel der Seuchenbekämpfung, aber dieses Mittel gab es auch schon im Mittelalter gegen die Pest. Was wir heute dem Mittelalter voraushaben sind Corona-Tests und Corona-Impfungen. Bei den Tests können wir Eltern einen maßgeblichen Beitrag leisten, um Infektionen an unserer Schule zu verhindern – und wir tun dies auch.

Als mündige Bürger*innen unterstützen wir die Teststrategie der staatlichen Behörden und die Schulträger durch unser eigenes Engagement. Wir Eltern machen dabei mit, unsere Schulen für alle sicher(er) zu machen."

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