Forstleute ohne Gefühl für Natur

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Die österreichischen Bundesforste als dominanter Forstbetrieb im Lande mit einer Verpflichtung gegenüber den österreichischen Staatsbürger, da ja Staatseigentum bewirtschaftet u. verwaltet wird, stehen zurzeit in den Schlagzeilen wie nie zuvor. Offensichtlich bringen es deren Forstleute nicht unter einen Hut Wald mit Wild im Einklang zu bringen. Alle derzeitigen Probleme werden entweder auf Klimaveränderungen oder zu hohe Wildbestände geschoben. Die eigenen Fehler,Nachläßigkeiten und Schlampereien werden mit dem Argument, die Wildbesstände sind zu hoch deshalb käme die Naturverjüngung nicht auf, überdeckt. Man braucht sich nicht wundern wenn natürliche Waldverjüngung nicht mehr ausreichend stattfindet, die Holznutzung u. insbesondere die Waldbewirtschaftung findet ja zum überwiegenden Teil nur mehr im profitieren Bereich statt, das heißt dort wo man einfach und schnell hohe Ausbeute hat. Windwurfflächen die aufwändig zu bearbeiten sind werden einfach liegen gelassen, dadurch werden in der Folge hektarweise Schutzwaldflächen und auch andere Waldflächen vom Borkenkäfer gefressen auch diese bleiben stehen oder liegen. Die Verjüngung kann gar nicht schnell genug nachkommen, schieben wir die Schuld nicht den Klima u. vor allem dem Wild zu, sondern die Forstleute sollten Ihre Aufgaben u. Pflichten erfüllen und Waldpflege im höchsten Maße betreiben. Die Bundesforste brauchen nicht mehr ?“Berufsjäger“? sondern Förster und Forstwirte die zeitgerecht sich um die Holzaufarbeitung, Durchforstung, Jungkulturen  usw. kümmern und diese Arbeit auch erledigen. Man könnte ja heute so argumentieren das jene Bäume/Waldflächen welche wie vor beschrieben vergammeln, vor 100 oder 150 Jahren das Wild gefressen hätte, wäre heute der Saustall geringer. Jedenfalls sollte man sich ernsthaft die Köpfe anstrengen , wie auch die schon immer dagewesene Wildtiere ihre würdige Daseinsberechtigung zurückbekommen und mit menschlichen Verstand und Würde bewirtschaftet werden.