Petition richtet sich an Bundespräsident Bundespräsident Alexander van der Bellen und an 3 mehr

Ehepaar Mohammad und deren vier kleine Kinder vor Abschiebung retten!

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Wir, die UnterzeichnerInnen dieses Schreibens, kennen das Schicksal der kurdischen Grossfamilie MOHAMMAD. Sie sind uns Freunde und Mitbürger geworden. Hier ihr Schicksal:


2008 flohen nach Folter und Verfolgung als erste Kadar und Haval nach Österreich, die Mutter Fateme kam 2012 nach in der Hoffnung dem im Koma liegenden Haval beizustehen; vergeblich – er starb nach einem Sturz auf einer Baustelle im Oktober. Die Tragödie setzte sich in Damaskus fort: etwas später wurde der Bruder Saleh durch eine Bombe getötet und ihr Haus zerbombt . Sie wurden verfolgt. Der Vater Mounir und die anderen Geschwister, einschliesslich Manal Mohammad und ihre Kinder flüchteten und gelangten 2013 in die Türkei. Kurz danach durften im Zuge der Familienzusammenführung der Vater und jüngeren Geschwister nach Österreich kommen, nicht aber Manal und ihre Kinder. Die erwachsene Schwester Shanaz floh Mitte 2014 über Slowenien nach Österreich und bekam aus familienrechtlichen Gründen Asyl. Kadar ist seit 2014 österreichischer. Staatsbürger, alle anderen haben Asyl.

Deshalb sind wir entsetzt, dass Frau Manal Mohammad und ihre Kinder, auch seit 2013 auf der Flucht und es als letzte der Grossfamilie am 10. Oktober nach Österreich schaffte, nun aus der Familie gerissen und sie mit den Kindern nach Bulgarien deportiert werden soll. Frau Mohammad ist höchst traumatisiert, ebenso die Kinder. Die 3-, 5- und 8 Jähigen wurden 5 Tage Mutterseelen allein in einem bulgarischen Gefängnis grob misshandelt, geschlagen und ausgehungert. Frau Mohammad mit Baby Saleh im Arm lag vor dem bulgarischen Gefängnis auf der Strasse und harrte auf die Freilassung ihrer eingekerkerten Kinder. Mit ihnen wieder vereint flüchtete sie nach Österreich zur Familie.


Nun beginnen die gravierend traumatisierte Frau Mohammad und ihre Kinder hier über psychotherapeutische Behandlung und Betreuung durch die Familienangehörigen den beschwerlichen Weg der Heilung. Es wird Jahre feinfühliger Begleitung brauchen, ehe die Kinder die Brutalisierung in diesem so wichtigen Entwicklungsstadium seelisch verarbeiten können.


Es besteht für die UnterzeichnerInnen kein Zweifel: der höchst traumatisierten kurdischen Familie stehen Schutz und Verbleib im Familienverband in Österreich zu. Das ist keine Gnade, es ist ihr Recht!

Diese Petition wird versendet an:
  • Bundespräsident
    Bundespräsident Alexander van der Bellen
  • Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl Traiskirchen
  • Bundesverwaltungsgericht Wien
  • UNHCR Wien


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