APÖ -- Ausserparlamentarische Ökologen -- Aufruf, GrĂŒndung, Forderungen

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BITTE UNTERSCHREIBEN SIE DIESE APÖ-PETITION,  UM DER UMSETZUNG DES  WEITER UNTEN AUFGEFÜHRTEN DREIFELDERSCHEMAS/ DREI-SÄULEN-KONZEPTES "ÖKOLOGIE - ÖKONOMOE - SOZIALES"  NACHDRUCK ZU VERLEIHEN. DANKE ! (siehe ab Absatz 5)

Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

zur Erinnerung: Die "Notstandsgesetze" wurden am 30. Mai 1968, in der Zeit der ersten Großen Koalition, vom Deutschen Bundestag beschlossen. Dies wurde von massiven Protesten der so genannten außerparlament-arischen Opposition („APO“) begleitet. Die Notstandsgesetze Ă€nderten das Grundgesetz zum 17. Mal und fĂŒgten eine Notstandsverfassung ein, welche die HandlungsfĂ€higkeit des Staates in Krisensituationen [Naturkatastrophe, Aufstand, Krieg] sichern soll.

Mir scheint, es muss erst soweit kommen, dass die Regierungen dann richtig und spĂŒrbar aktiv gegen den anthropogenen Klimawandel werden,wenn es zu spĂ€t ist und stattdessen die "Klimanotstandsgesetze" ausgerufen werden mĂŒssen (Wasserationen, allgemeine Fahrverbote, nur stundenweise Strom (Internet!!), horrende [Horror] Preise fĂŒr Energie, Staubmaskenpflicht, Sperrstunden, Einsatz der Bundeswehr usw.)

Soweit will ich persönlich und sollten wir alle es nicht kommen lassen, weswegen ich heute die Bildung der APÖ (Außerparlamentarische Ökologen) ausrufe und initiiere. Ich hoffe, viele von euch und noch viele andere schließen sich zur APÖ Deutschlands zusammen. Informationen dazu folgen durch eine weitere Petition .mit entsprechenden Forderungen an die Regierungen und Parlamente.

Denn die in den deutschen Parlamenten ( vom Bund bis zu den Kommunen) vertretenen Parteien - und damt meine ich auch die GRÜNEN und die kleine ÖDP (Bayern, EU) tun viel zu wenig, viel zu zögerlich, oder gar nichts, um den tatsĂ€chlichen KLIMANOÂČTSTAND zu verhindern. Die Vermischung von Politik und Wirtschaft (Wirtschaftslobbyismus) ist dafĂŒr viel zu groß.

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Zur Sache:

Nur soweit vorweg: Einer Stadt (polis) oder einem Staat kann es nur dann wirklich und fĂŒr alle spĂŒrbar gut gehen, wenn die Aspekte und die Anliegen von Ökologie, +) Ökonomie und Sozialem gleichermaßen = gleichberechtigt und/oder angemessen = bedarfsgerecht unter dem Gesichtspunkt der "Nachhaltigkeit" berĂŒcksichtigt werden. Dazu gehört aber eine Politik vor Ort (Stadtverwaltung, Stadtrat), die unter Zulassung auch der partizipativen Demokratie, dieses "Dreifelderschema" durch entsprechende Bildung anerkennt und willens und auch in der Lage ist, es umzusetzen. 

+) hier geht es nicht nur um bzw. gegen COÂČ, Feinstaub, Ozon usw., sondern auch um  und gegen die hoch gefĂ€hrliche 5G-Mobilfunkstrahlung und den E-Smog allgemein.

Das Drei-SÀulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung geht von der Vorstellung aus, dass nachhaltige Entwicklung nur durch das gleichzeitige (synchrone) und gleichberechtigte (egalisierte) Umsetzen von umweltbezogenen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen erreicht werden kann. Nur auf diese Weise kann die ökologische, ökonomische und soziale LeistungsfÀhigkeit einer Gesellschaft sichergestellt und verbessert werden. Die drei Aspekte bedingen dabei einander.

Der Erfinder der Nachhaltigkeit war Carl von Carlowitz (1645 bis 1714). In seinem Werk „Sylvicultura oeconomica" schreibt er auf Seite 105: "eine sothane Conservation und Anbau des Holtzes anzustellen, daß es eine continuierliche bestĂ€ndige und nachhaltende Nutzung gebe.“ Was er damit sagen wollte und ins Neudeutsche ĂŒbersetzt: Dem Wald solle man nicht mehr Holz entnehmen als nachwĂ€chst... Dieses Prizip kann und muss auf alle Bereiche des Lebens angewendet werden. 
Die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages („Schutz des Menschen und der Umwelt“) beschreibt Nachhaltigkeit als die Konzeption einer dauerhaft zukunftsfĂ€higen Entwicklung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimension menschlicher Existenz. Diese drei Bereiche („areas“) *) der Nachhaltigkeit stehen miteinander in Wechselwirkung und bedĂŒrfen langfristig einer ausgewogenen Koordination.

*) Ökologische Nachhaltigkeit: Sie orientiert sich am stĂ€rksten am ursprĂŒnglichen Gedanken, keinen Raubbau an der Natur zu betreiben. Ökologisch nachhaltig wĂ€re eine Lebensweise, die die natĂŒrlichen Lebensgrundlagen nur in dem Maße beansprucht, wie diese sich regenerieren. (sieh von Carlowitz)

Ökonomische Nachhaltigkeit: Eine Gesellschaft sollte wirtschaftlich nicht ĂŒber ihre VerhĂ€ltnisse leben, da dies zwangslĂ€ufig zu Einbußen der nachkommenden Generationen fĂŒhren wĂŒrde. Allgemein gilt eine Wirtschaftsweise dann als nachhaltig, wenn sie dauerhaft betrieben werden kann.

Soziale Nachhaltigkeit: Ein Staat oder eine Gesellschaft sollte so organisiert sein, dass sich die sozialen Spannungen in Grenzen halten und Konflikte nicht eskalieren, sondern auf friedlichem und zivilem Wege ausgetragen werden können.

Diese drei Bereiche werden vielfach um eine vierte – die der politischen Umsetzungsebene – erweitert. In der deutschen Politik wird dabei die Bildungsperspektive besonders betont. Ein Bundestagsantrag aller Parteien unterstreicht die PrioritĂ€t von Bildung in diesem Kontext. Dies aber - so die Kritiker - fĂŒhre zu einer „HyperkomplexitĂ€t, die das arbeitsteilige politische System ĂŒberfordert“.

Wird das Drei-SĂ€ulen-Modell jedoch beibehalten, so ist dieses den Erfordernissen einer integrierten Darstellung anzupassen. In diesem Sinne muss Abschied von der Vorstellung dreier isolierter SĂ€ulen [x+y+z=100 Prozent]genommen werden. Stattdessen sind die SĂ€ulen als Dimensionen aufzufassen, denen Nachhaltigkeitsaspekte kontinuierlich zugeordnet werden können. Beispielsweise betrifft die Ökoeffizienz als ökonomisch-ökologisches Konzept zwei Dimensionen gleichermaßen (50 Prozent Ökonomie + 50 Prozent Ökologie), wĂ€hrend die BiodiversitĂ€t vorwiegend als ein ökologisch dominiertes Thema (100 Prozent Ökologie) anzusehen ist. 

Diese integrierende Darstellungsweise ermöglicht eine wesentlich differenziertere Analyse, zielgenauere Einbindung anderer Konzepte (z. B. Ökoeffizienz) und zugleich eine synoptische (neben einander gestellte) Zusammenstellung. GegenĂŒber frĂŒheren AnsĂ€tzen fĂŒr ein Magisches Nachhaltigkeitsdreieck nutzt das Integrierende Nachhaltigkeitsdreieck die InnenflĂ€che aus und betont das Zusammenwirken der drei Nachhaltigkeitsdimensionen.

Wichtig und noch einmal zu unterstreichen, sind die "Nachhaltikeit", die "Gleichzeitikeit" und die "Gleichberechtigung" von Ökonomie, Ökologie und Sozialem.  Es nĂŒtzt nichts, wenn eine Kommune beispielsweise von 2015 bis 2025 diachron die Ökonomie verantreibt, sich aber erst ab 2026 um die Ökologie (Baumschutzsatzung, Kreisverkehre, Verkehrsberuhigung in der City, Verbesserung und Förderung des ÖPNV) und das Soziale (Schaffung bezahlbaren Wohnraums, kostenloser ÖPNV fĂŒr SchĂŒler usw.) kĂŒmmert.


Zusammengestellt und formuliert von Stefan Weinert

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      Stefan Weinert, D - 88212 Ravensburg

    Publizist, Politikbeobachter, Stakeholder

              RavensLead   &   RavensLeak 



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