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Petition richtet sich an Dr. Marco König

Für die Kastrationspflicht von Freigängerkatzen in Sachsen-Anhalt

1.272
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Das Problem Streunerkatzen:

Katzen sind das beliebteste Haustier der Deutschen. Die eigenen Katzen werden liebevoll umsorgt, manchmal sogar verhätschelt, doch auf unseren Straßen leben unglaubliche 2 Millionen Samtpfoten, die ein qualvolles Leben führen. Die niemand will und um die sich niemand kümmert, doch deren Zahl unaufhörlich weiter wächst. Dieser Teufelskreis muss ein Ende haben! 

Zum Problem:
-Ca. 2 Millionen herrenlose, teils verwilderte Streunerkatzen in Deutschland. Alle sind Nachkommen unkastrierter Freigänger
-Stetig wachsende Population durch unkontrollierte Vermehrung und dadurch auch wachsendes Elend der Tiere (kein Futter, keine tierärztliche Versorgung, keine Zufluchtsorte, überfüllte Tierheime...)
-Problemquelle auch für andere Tiere und Menschen (Übertragung von Krankheiten, Verbreitung von Parasiten, Gefahr im Straßenverkehr, Verschmutzung öffentlicher Plätze...)
-Astronomische Vermehrungsrate: Eine Katze zeiht zweimal jährlich durchschnittlich 3 Kitten groß. Diese können nach einem halben Jahr selbst Nachwuchs bekommen. Bereits nach 7 Jahren hat eine einzige Kätzin so  etwa 420715 Nachkommen gezeugt. 
Grafische Darstellung

Zur Lösung:

Das Ende des Problems ist denkbar einfach.
Eine nachhaltige Lösung kann einzig und allein, durch die Kastration der Streunerkatzen UND aller Freigängerkatzen erreicht werden
. Deswegen fordern wir hiermit umgehend eine Kastrations- und Sterilisationspflicht für Freigängerkatzen. 

Weitere Vorteile der Kastration sind:
-Kastrierte Katzen haben eine höhere Lebenserwartung und Widerstandskraft
-Kastrierte Kater sind weniger in Revierkämpfe verwickelt und ihre Streunerlust ist minimiert, wodurch die Gefahr von Unfällen sinkt
-Der sexuelle Frust und Leidensdruck der Tiere entfällt nach der Kastration
-Kastration hilft, die Ausbreitung von Krankheiten (z.B. FIV – Katzenaids) zu verhindern, da eine Ansteckung unter den Katzen meist bei Revierkämpfen oder beim Deckakt geschieht
-Das strengriechende Markieren durch Kater entfällt
-Bei Katzen sinkt das Risiko hormoneller Erkrankungen wie Zysten- und Gesäugetumore. Zusätzlich wird der Katze eine kräftezehrende Dauerrolligkeit erspart, die sich nach mehreren erfolglosen Rolligkeiten entwickeln kann.
-Weiterer Nachwuchs bleibt aus

Etliche Gemeinden haben bereits die Kastrationspflicht bei sich eingeführt und sehr gute Erfahrungen gemacht. 
In Sachsen-Anhalt ist Bad Dürrenberg bist jetzt leider die einzige Gemeinde mit der Kastrationspflicht für Freigänger. 
Siehe: 
Liste

Gemeinden haben mit dem § 13b die Möglichkeit, eine
Kastrationspflicht über das Tierschutzgesetz zu begründen.
Für Gemeinden in Bundesländern, in denen der § 13b noch
nicht erlassen wurde, besteht auch immer die Möglichkeit,
eine Kastrationspflicht über die Gefahrenabwehrverordnung,
also über das Polizei- und Ordnungsrecht, einzuführen.

Helfen Sie also unnötiges Tierleid zu verhindern und unterstützen Sie die Einführung der Kastrationspflicht für Freigängerkatzen auch in Sachsen-Anhalt.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Diese Petition wurde übergeben an:
  • Dr. Marco König


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