Appell gegen die Wiedereröffnung des Schlachthof Oldenburg

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Appell!

Durch erschreckende Videoaufnahmen des Deutschen Tierschutzbüros war es möglich, Vorgänge im Schlachthof Oldenburg aufzudecken, die sonst im Dunkeln geblieben wären. Unglaubliche Grausamkeiten mussten Rinder durch das Schlachthofpersonal während des Tötungsvorgangs erleiden. Die völlig willkürlichen Quälereien fanden mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar in Anwesenheit von Amtsveterinären statt.

Jeder, der sich nur ein wenig mit der sog. Nutztierhaltung und -schlachtung befasst hat, weiß, dass Verstöße gegen die ohnehin sehr lückenhaften und laschen Tierschutzgesetze immer häufiger vorkommen und nur durch strafbares Handeln (Richter sehen es oft anders) von Tierschutz- und Tierrechtsaktivisten öffentlich gemacht werden können. Aber Oldenburg ist keineswegs „nur“ die Spitze des Eisbergs und auch kein Einzelfall. Eine Verschärfung des Strafrechts für sog. Stalleinbrüche wurde in diesem Jahr durch das Bundeslandwirtschaftsministerium angeregt und in den Koalitionsvertrag aufgenommen.

Wir sehen darin ebenfalls lediglich einen Schutz der Profitinteressen der Fleischindustrie. Die Übernahme und Modernisierung (was immer das bedeuten soll) des Schlachthofes Oldenburg durch einen anderen Konzern der Fleischindustrie muss verhindert werden, denn „Oldenburger Zustände“ werden bleiben, überall!

Wir, die „Ostfriesen gegen Tierleid“, appellieren an alle Bürger und Verbraucher, insbesondere die Bürger Oldenburgs:- Setzen Sie durch Ihr Einkaufsverhalten und Essverhalten ein Zeichen gegen den maßlosen Fleischkonsum und die dadurch hervorgerufene unglaubliche Tierquälerei! - Sorgen Sie dafür, dass Oldenburger Schlachthof geschlossen bleibt. Tun Sie etwas! - Ergreifen auch Sie die Initiative und tun Sie den ersten Schritt, um Oldenburg zum Vorbild für eine humane, tierfreundliche Gesellschaft zu machen!

Danke an das Deutsche Tierschutzbüro e.V., das uns das Titelbild zur Verfügung gestellt hat.