Retten Sie die Shisha-Bars in Berlin vor dem Verbot ab dem Jahr 2020!

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Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) will die bisherige Ausnahmeregelung vom Rauchverbot für Shisha-Bars zum 31.12.2019 streichen. D.h. alle Shisha-Bars über 75 Quadratmeter müssen schließen. Das sind in Berlin ca. 85% aller Shisha-Bars.

Wir sind aus folgenden Gründen FÜR den Erhalt aller Shisha-Bars:

1. Shisha-Bars sind ein sozialer Treffpunkt für ALLE Berliner. Für Frauen/Männer, jung/alt, Deutsche/Ausländer, Berliner/Touristen. Hier findet gelebte Integration vor Ort statt.

2. Erwachsene Menschen, die in eine Shisha-Bar gehen, wollen eine Shisha rauchen. Das ist der entscheidende Unterschied zu Behörden, Schulen, BVG/S-Bahn, Restaurants etc.. Niemand muss diese Menschen schützen, wenn sie eine Shisha-Bar besuchen.

3. Hunderte von Arbeitsplätzen hängen am Betrieb der Shisha-Bars. Was passiert mit diesen Menschen und ihren Familien? Wer soll diese Menschen ernähren? Soll der Staat mit Hartz-IV einspringen? Wir schätzen, dass ca. 3000 Menschen direkt in diesem Bereich arbeiten.

 4. Die Shisha-Bars sind verantwortlich für ein hohes Steueraufkommen (z.B. Gewerbesteuer, Umsatzsteuer). Allein im Jahr 2017 hat der Staat 95 Millionen Euro Steuern aus Schnitttabak eingenommen. 2009 waren es nur 23 Millionen Euro. Die Tendenz ist steigend.

 5. Durch die Schließung der Shisha-Bars werden auch andere Wirtschaftszweige in Mitleidenschaft gezogen. Davon betroffen wären z. B. Händler von Shisha-Zubehör. Aber auch die deutschen Tabakbauern profitieren vom Shisha-Boom, da diese häufig den Tabak für die hiesigen Shishas liefern.

6. Der Raucherschutz wird ausreichend berücksichtigt. Kein Zutritt für Jugendliche (unter 18 Jahren). D.h. Nichtraucherschutz wird bei den in der Entwicklung stehenden Jugendlichen beachtet. Außerdem sind die Shisha-Bars verpflichtet entsprechende Ablüftungsanlagen einzubauen, die dafür sorgen, dass der Rauch abzieht.

7. Wir leugnen nicht, dass es auch einige „schwarze Schafe“ unter den Shisha-Bars gibt. Doch statt diese zu kontrollieren und zu schließen, trifft das Gesetz ALLE Shisha-Bars, die sich an die Gesetze halten. Das ist vollkommen unverhältnismäßig. Der Senat sollte lieber mehr Personal für die Kontrolle der bestehenden Gesetze einsetzen. Davon würden die ehrlichen Shisha-Bar-Besucher und Besitzer profitieren.

8. Eine Begründung für die Schließung im Gesetzesentwurf ist (ungewollt) rassistisch. Nach dieser Begründung war die heutige Ausnahmeregelung für die Shisha-Bars für die Berliner Muslime gedacht. Da aber nunmehr auch nicht-muslimische Berliner und Touristen vermehrt die Shisha-Bars besuchen, müsse man diese jetzt schließen, so jedenfalls die Begründung. Mit anderen Worten: Würden weiterhin nur Muslime die Shisha-Bars besuchen, wäre ein Verbot nicht erforderlich.

9. Die Streichung der Ausnahmeregelung macht aus gesundheitspolitischen Gründen keinen Sinn, denn Shisha-Bars unter 75qm bleiben (wie Rauchergaststätten) erlaubt. Wäre die Gesundheit der Raucher das Ziel der Streichung, dann müsste man auch Shisha-Bars unter 75qm verbieten. Folge der Streichung wird nur sein, dass es zahlreiche Neueröffnungen von Shisha-Bars unter 75qm geben wird.

10. Shisha-Bars sind mittlerweile ein Teil der Berliner Kultur, so wie Hipster-Cafés und Eck-Kneipen. Berlinerinnen und Berliner gehen nach dem Feierabend und am Wochenende in die Shisha-Bars zum Entspannen und geselligen Beisammensein. Wo sollen sie hin, wenn ihre Shisha-Bar geschlossen hat?

11. In Shisha-Bars die Shisha zu verbieten ist wie in einem Steakhaus das Fleisch zu verbieten. #SOShisha #RettedeineShishaBar #RIPShishaBerlin


                                                                                      



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