Stoppen Sie endlich die Ungerechtigkeit bei den KITA Gebühren in München, Herr Reiter!

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Wer in München einen Betreuungsplatz für sein Kind benötigt, wird auf den kita-finder verwiesen. Prinzipiell eine gute und verständliche Sache, jedoch reichen die Kapazitäten dieses städtischen Instruments bei Weitem nicht aus. Der Bedarf an Betreuungsplätzen liegt viel höher als der kita-finder offerieren kann. Folglich gehen viele Eltern, so wie wir, bei der Verteilung der anerkannten und günstigen "kita-finder Plätze" (nach der sog. Münchner Formel) leer aus. Somit fängt die Suche an und natürlich auch das große Bangen: Findet man in München überhaupt bezahlbare Kitas, die nicht im kita-finder stehen? Oder muss schlussendlich einer den Job für die Betreuung aufgeben? Das kann es wohl nicht sein!

Zum Glück haben wir einen Platz für unseren Sohn gefunden und er liegt sogar in unserem Viertel (München-Haidhausen), jedoch hat er ein großes Manko: Der Eigenanteil der Eltern liegt deutlich höher als bei einem städtischen Kita-Platz. (Krippe: ca. 400€ höher pro Monat, Kindergarten: ca. 150€ höher pro Monat bei einer täglichen 8-Stunden-Betreuung). Das St. Josefs-Heim - Haus für Kinder wird von einem gemeinnützigen freien Träger geführt, der sich auf die Themen Integration und Inklusion spezialisiert hat. Kinder mit besonderem Förderbedarf werden hier also mit ihren Gleichaltrigen in Integrations- und Inklusivgruppen betreut. Aus wirtschaftlichen Gründen konnte der gemeinnützige Träger (ein non-profit Unternehmen! – keine Luxus-Kita!) nicht der Münchner Formel beitreten. Daher müssen die Eltern diese finanzielle Lücke durch Beitragszahlungen schließen. 

Warum werden Münchner Eltern nicht gleichermaßen bei den Kosten für die Kinderbetreuung unterstützt? Daher fordern wir eine finanzielle Entlastung aller Eltern in München! Bitte schaffen Sie hier endlich Gerechtigkeit, Herr Reiter: weitgehend kostenfreie Kitas für alle Münchner Familien!