Die Plakatierungswut in Mannheim zu Wahlen beenden!


Die Plakatierungswut in Mannheim zu Wahlen beenden!
Das Problem
Alle Wahlen wieder heißt auch, dass Wahlplakate gehängt werden. Dagegen, dass sich Parteien, die zu einer antreten, präsentieren und damit für sich werben, ist erstmal nichts zu sagen. Es ist ein klassischer Bestandteil unserer Demokratie. Doch leider fällt von Wahl zu Wahl auf, dass es immer mehr Plakate sind, die gehängt werden, sodass unser Mannheim inzwischen wie ein Plakatedschungel aussieht.
Aus Mangel an Plätzen, wird sich immer weniger an die Plakatierungsrichtlinien der Stadt Mannheim gehalten.
Es wird massiv an Orten plakatiert, an denen keine Plakate hängen dürfen. Das sind z.B. Masten die näher als 20 Meter an Haltestellen, Masten mit Verkehrs- und Straßenschildern, Bäumen und deren Umrandungen, ausgewiesene Orte, wie z.B. Marktplätze, etc.! Solches Fehlverhalten kann im ungünstigen Falle auch negative Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr haben. Das ist nicht hinnehmbar!
Hinzu kommt, dass vor allem die meisten der größten Parteien noch vor dem offiziellem Plakatierungsstart alles zuplakatieren. Zur diesjährigen Kommunal- und EU-Wahl war der offizielle, von der Stadt Mannheim festgelegte Plakatierungsbeginn 0 Uhr von Samstag, den 27.04, auf Sonntag den 28.04.2024. Die ersten wurden bereits am Mittwoch, den 24.04., gesichtet. Da fragt man sich, welchen Wert die Plakatierungsrichtlinien der Stadt Mannheim haben, wenn sich viel zu viele Parteien nicht an diese halten?
Etliche der Parteien scheinen zu denken, als ob die Partei gewinnt, die die meisten Plakate und zudem am schnellsten hängt. Für die mit konkurrierenden Parteien, die sich an die Regeln halten, bleiben kaum noch Plätze übrig.
Natürlich können auch einzig Parteien solche Massen an Plakate hängen, die auch das nötige Geld dafür haben. Die kleineren, mitglieder- und finanzschwächeren Parteien und Wahllisten haben somit auch das Nachsehen. Sie gehen im Plakatedschungel schlichtweg unter. Von einem Mindestmaß an Fairness kann man da nicht mehr sprechen.
Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt ist die hohe Ressourcenverschwendung, die mit diesen Massen an Plakaten einhergeht. Sie werden vielfach abgerissen, verschandeln das Stadtbild und verschmutzen unsere Umwelt. Auch müssen sie nach den Wahlen alle wieder abgehängt und entsorgt werden und sind vielfach nur schwer recycelbar. Das ist in dieser Masse nicht mehr vertretbar!
Dieser Plakatedschungel führt am Ende auch dazu, dass letztendlich keine Partei und Kandidatin oder Kandidat mehr wirklich wahrgenommen werden kann und in diesem zu einem Wust an Köpfen, Parteinamen und Forderungen verschwimmt.
Weiter sind auch immer mehr Mannheimerinnen und Mannheimer von diesem "Vollgehänge" schlichtweg genervt. In einer Demokratie sollten Menschen im Wahlkampf informiert und zur Teilnahme an den Wahlen animiert werden. Diese Plakatierungswut droht allerdings immer öfter das Gegenteil zu bewirken, was kontraproduktiv wäre.
Wir, die zeichnenden Bürgerinnen und Bürger Mannheims fordern die Stadt auf, sich diesem Problem anzunehmen und dieses in Zukunft einzudämmen!
Als Anregung zwei alternative Vorschläge:
Vorschlag 1:
Jede Partei darf im Zuge eines Wahlkampfes die gleiche Zahl an Plakaten hängen. Beispielsweise maximal 1.000 Plakate pro Partei im gesamten Stadtgebiet Mannheims
Vorschlag 2:
Parteien dürfen in Zukunft nur noch eine festgelegte Zahl von Plakaten an, von der Stadt Mannheim ausgewiesenen, zentralen Plätzen angebracht werden. Beispielsweise an speziellen Plakatwänden in den einzelnen Stadtteilen.
Wie die Stadt die Plakatierungswut in Mannheim letztendlich eindämmt, muss sie entscheiden. Hauptsache sie wird eingedämmt. Manchmal ist weniger, für alle einfach mehr.
Die Petition soll nach Ablauf dem Oberbürgermeister Mannheims übergeben werden.
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Das Problem
Alle Wahlen wieder heißt auch, dass Wahlplakate gehängt werden. Dagegen, dass sich Parteien, die zu einer antreten, präsentieren und damit für sich werben, ist erstmal nichts zu sagen. Es ist ein klassischer Bestandteil unserer Demokratie. Doch leider fällt von Wahl zu Wahl auf, dass es immer mehr Plakate sind, die gehängt werden, sodass unser Mannheim inzwischen wie ein Plakatedschungel aussieht.
Aus Mangel an Plätzen, wird sich immer weniger an die Plakatierungsrichtlinien der Stadt Mannheim gehalten.
Es wird massiv an Orten plakatiert, an denen keine Plakate hängen dürfen. Das sind z.B. Masten die näher als 20 Meter an Haltestellen, Masten mit Verkehrs- und Straßenschildern, Bäumen und deren Umrandungen, ausgewiesene Orte, wie z.B. Marktplätze, etc.! Solches Fehlverhalten kann im ungünstigen Falle auch negative Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr haben. Das ist nicht hinnehmbar!
Hinzu kommt, dass vor allem die meisten der größten Parteien noch vor dem offiziellem Plakatierungsstart alles zuplakatieren. Zur diesjährigen Kommunal- und EU-Wahl war der offizielle, von der Stadt Mannheim festgelegte Plakatierungsbeginn 0 Uhr von Samstag, den 27.04, auf Sonntag den 28.04.2024. Die ersten wurden bereits am Mittwoch, den 24.04., gesichtet. Da fragt man sich, welchen Wert die Plakatierungsrichtlinien der Stadt Mannheim haben, wenn sich viel zu viele Parteien nicht an diese halten?
Etliche der Parteien scheinen zu denken, als ob die Partei gewinnt, die die meisten Plakate und zudem am schnellsten hängt. Für die mit konkurrierenden Parteien, die sich an die Regeln halten, bleiben kaum noch Plätze übrig.
Natürlich können auch einzig Parteien solche Massen an Plakate hängen, die auch das nötige Geld dafür haben. Die kleineren, mitglieder- und finanzschwächeren Parteien und Wahllisten haben somit auch das Nachsehen. Sie gehen im Plakatedschungel schlichtweg unter. Von einem Mindestmaß an Fairness kann man da nicht mehr sprechen.
Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt ist die hohe Ressourcenverschwendung, die mit diesen Massen an Plakaten einhergeht. Sie werden vielfach abgerissen, verschandeln das Stadtbild und verschmutzen unsere Umwelt. Auch müssen sie nach den Wahlen alle wieder abgehängt und entsorgt werden und sind vielfach nur schwer recycelbar. Das ist in dieser Masse nicht mehr vertretbar!
Dieser Plakatedschungel führt am Ende auch dazu, dass letztendlich keine Partei und Kandidatin oder Kandidat mehr wirklich wahrgenommen werden kann und in diesem zu einem Wust an Köpfen, Parteinamen und Forderungen verschwimmt.
Weiter sind auch immer mehr Mannheimerinnen und Mannheimer von diesem "Vollgehänge" schlichtweg genervt. In einer Demokratie sollten Menschen im Wahlkampf informiert und zur Teilnahme an den Wahlen animiert werden. Diese Plakatierungswut droht allerdings immer öfter das Gegenteil zu bewirken, was kontraproduktiv wäre.
Wir, die zeichnenden Bürgerinnen und Bürger Mannheims fordern die Stadt auf, sich diesem Problem anzunehmen und dieses in Zukunft einzudämmen!
Als Anregung zwei alternative Vorschläge:
Vorschlag 1:
Jede Partei darf im Zuge eines Wahlkampfes die gleiche Zahl an Plakaten hängen. Beispielsweise maximal 1.000 Plakate pro Partei im gesamten Stadtgebiet Mannheims
Vorschlag 2:
Parteien dürfen in Zukunft nur noch eine festgelegte Zahl von Plakaten an, von der Stadt Mannheim ausgewiesenen, zentralen Plätzen angebracht werden. Beispielsweise an speziellen Plakatwänden in den einzelnen Stadtteilen.
Wie die Stadt die Plakatierungswut in Mannheim letztendlich eindämmt, muss sie entscheiden. Hauptsache sie wird eingedämmt. Manchmal ist weniger, für alle einfach mehr.
Die Petition soll nach Ablauf dem Oberbürgermeister Mannheims übergeben werden.
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Petition am 11. Mai 2024 erstellt