Die Eradikation von SarsCov2 erfordert eine neue sich selbst verbreitende Maskenmotivation

Sobald man die Wohnung verlässt, sollte Maskentragen (am besten mindestens einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz) automatisch dazugehören - sowohl aus eigener Verantwortung, als auch als gesellschaftlich akzeptiertes und gegenseitig erwartetes und erwartbares Verhalten, als auch - wenn/da vorstehende Gründe leider nicht ausreichen, dass dies in ausreichendem Ausmaß befolgt wird - als verpflichtende Schutzmaßnahme gegen Corona. Dies sollte überall im öffentlichen Raum gelten, sowohl innen als auch außen. Die Bedeutung der Infektion über Aerosole wurde lange für Innenräume und wird meines Erachtens weiterhin für draußen stark unterschätzt. Die unbelegte, oft geäußerte Behauptung, Aerosole würden draußen quasi sofort verfliegen, ist insbesondere bei Windstille/geringer Windgeschwindigkeit sowie im Winter bei häufiger Inversionswetterlage und kalten Temperaturen, völlig unplausibel. Dazu muss man sich nur überlegen, wie lange man den Zigarettenrauch – also das Pendant seiner Ausatemluft – eines Rauchers auch draußen noch sehr stark riechen kann, sowohl zeitlich als auch örtlich relativ weit von diesem Raucher entfernt.
Tagtäglich zeigt sich zudem, dass auch der vergrößerte Abstand, obwohl auch draußen geboten und vorgeschrieben, oft/meist nicht ausreichend eingehalten wird. Maskentragen sollte den vergrößerten Abstand nicht ersetzen, sondern vielmehr daran erinnern und zusätzlichen Schutz bieten. Gemeinsam mit Kontaktreduzierungen können Maskentragen und Abstand relativ guten Schutz bringen. Wenn diese Punkte von allen Menschen eingehalten würden, könnte die Pandemie mit diesen relativ einfachen und relativ wenig einschränkenden Maßnahmen (im Verhältnis zu sonst notwendigen, wesentlich stärker einschränkenden und wirtschaftlich schädigenden Maßnahmen) wirksam bekämpft werden. Insgesamt würde dies für die Gemeinschaft mehr Freiheit anstatt weniger bedeuten.

T. S., Vaterstetten, Germany
9 months ago
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