Düsseldorfer Tanzszene darf Corona nicht zum Opfer fallen!

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Die Düsseldorfer Tanzszene darf Corona nicht zum Opfer fallen: Jetzt öffentliche Tanzflächen schaffen!

Besonders jetzt in Zeiten von Corona brauchen die Tänzer*innen aus Düsseldorf geeignete Tanzflächen im Freien, die überdacht sind und geeignete Böden vorweisen. Viele Vereine haben keine Räume für den Winter, da die städtischen und privaten Vermieter den Tanzvereinen den Zugang zu ihren Räumlichkeiten verwehren. Das bringt nicht nur die Vereine in Schwierigkeiten: Auch die wunderbare Kultur der Tanzszene in Düsseldorf ist gefährdet! 

Mein Name ist Viktor Ognianov und ich als leidenschaftlicher Tänzer und 2. Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins TanzKultur Brasil e.V. würde mich sehr über solche Tanzlocations in Düsseldorf freuen. Viele kleine Vereine und selbstständige Tanzlehrer*innen, wie aber auch Tänzer*innen, die einfach aus Freude am Tanzen, ihre Fähigkeiten verbessern wollen, können das jetzt, wenn das Wetter wieder schlechter wird, leider nicht mehr machen. Mein Verein hat große Schwierigkeiten passende Räume wie z.B. Turnhallen, die vom Stadtsportbund eigentlich auch an Vereine vermietet werden, zu finden.

Jeder der schon mal bei gutem Wetter am Hafen die Tänzer*innen beobachtet hat und die Schönheit des Tanzes und den Anblick der glücklichen Menschen genossen hat, weiß wie wertvoll diese kulturelle Vielfalt für ein schönes Stadtbild ist. 

Wir fordern die Stadtverwaltung auf, spezielle Tanzplätze zu planen und zu realisieren, z.B. in den Parks unserer Stadt. Konkret wünschen wir uns Flächen mit möglichst ebenen und glatte Böden sowie Bedachung und Beleuchtung. Auf Kopfsteinpflaster oder Asphalt können wir nicht tanzen! Diese Flächen sollten im öffentlichen Raum für alle zugänglich sein und an unterschiedlichen Standorten in Düsseldorf verteilt sein. 

Grund für die aktuell schwierige Situation der Tanzvereine ist auch Corona. Die Schulen brauchen den zusätzlichen Platz in den Turnhallen, um Ihren Unterricht stattfinden zu lassen. Für Vereinssport bleiben so nur knapp 55 von 125 Turnhallen. Privat angemietete Räume sind für die kleinen Vereine leider nicht bezahlbar. Viele Tänzer*innen und auch Sportler*innen, mit denen ich bisher gesprochen habe, würden gerne Ihrer Leidenschaft, auch in den kalten und nassen Monaten nachgehen, haben aber nur Angst, sich im Regen sich zu erkälten. Auch meine Gruppe und ich mussten unseren Unterricht schon wegen Regen ausfallen lassen. Wir wüschen uns, weiter im Freien trainieren zu können und nicht in schlecht gelüfteten Räumen!

Düsseldorf darf nicht die Bürger*innen vergessen, die zur kulturellen Vielfalt der Stadt beitragen und sie nach außen hin attraktiver und lebenswerter machen. Die tanzende Kulturszene von Düsseldorf braucht freien Raum zur Entfaltung!

Ein sehr gutes Beispiel stellt der Elisenbrunnen in Aachen dar, der sehr oft von Tanzschulen und Vereinen für Tanzevents genutzt wird. Dort ist der Boden zum Tanzen besonders schön, da er aus polierten Granit besteht.  

Unterschreiben und teilen Sie diese Petition, damit die Tanzkultur in unserer schönen Stadt gerettet und gefördert wird.