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Verhütung für alle besser machen!

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Es ist 2021, die Antibabypille ist in Deutschland seit 60 Jahren erhältlich und wir fragen uns:

Wäre es nicht an der Zeit für nebenwirkungsfreie Verhütungsmethoden für Männer und Frauen?

Jeder Mensch hat das Recht, über den eigenen Körper, seine Sexualität und damit einhergehende Verhütung zu bestimmen. Sexualität muss ohne Angst vor ungewollten Schwangerschaften auslebbar sein.

UNSERE FORDERUNGEN

Gleichberechtigt verhüten!
Männer haben heutzutage neben dem Kondom keine massentaugliche Option zu verhüten. Auch deshalb liegt die Verantwortung häufig alleine bei den Frauen. Wir fordern mehr Solidarität!

Den Markt erweitern!
Verhütungsgel, Hormonspritze, Samenleiterventil... an männlicher Verhütung wurde viel geforscht, dennoch hat es bisher kein Produkt auf den breiten Markt geschafft. Wir fordern eine größere Vielfalt an Verhütungsmethoden für den Mann auf dem Markt!

Bessere Aufklärung!
Es besteht dringender Nachholbedarf an Aufklärung über verschiedene Verhütungsmöglichkeiten sowie deren mögliche Nebenwirkungen. Gerade junge Menschen müssen gezielter aufgeklärt werden. Das ermöglicht ihnen sich ihrer Verantwortung als auch ihren Optionen besser bewusst zu werden.

Forschung fördern!
Verhütungsmittel haben sich seit 1960 kaum verbessert. Wir fordern, dass Politik und Pharmaindustrie mehr Geld in die Entwicklung von Verhütung für Männer und Frauen investieren.

Systemwandel!
Ein großer Teil der Männer hat Interesse daran, sich an der Verhütung zu beteiligen und selbst Verhütung anzuwenden. Dennoch gibt es Stigmata gegenüber männlichen Verhütungsmethoden. Wir brauchen gesamtgesellschaftliches Umdenken.

Sustainable Development Goals erfüllen!
Laut Sustainable Development Goal 3.7 soll bis 2030 der allgemeine Zugang zu sexual- und reproduktionsmedizinischer Versorgung, einschließlich Familienplanung, Information und Aufklärung, und die Einbeziehung der reproduktiven Gesundheit in nationale Strategien und Programme gewährleistet werden. Deutschland und Europa müssen diesem Ziel nachkommen.

100% Kostenübernahme!
Verhütung kostet Geld! Die Krankenkassen übernehmen die Kosten i.d.R. nur bis zum 22. Lebensjahr. Danach sind die Kosten selbst zu tragen – also meist durch Frauen. Wir wollen, dass alle Verhütungsmittel kostenfrei zugänglich sind.

Helft uns, diese Forderungen umzusetzen und einen gesamtgesellschaftlichen Diskurs zu dieser Thematik anzuregen. Lasst uns dafür sorgen, dass Verhütung für alle Menschen besser wird.

Wir, das sind Jana Pfenning und Rita Maglio aus Berlin. Wir studieren Internationale Beziehungen bzw. Politikwissenschaft und haben uns Anfang 2020 im Europäischen Parlament kennengelernt. Gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Unterstützer*innen setzen wir uns für eine bessere Verhütung für alle ein.

Vielen Dank für Eure Unterstützung! 
Jana und Rita von Better Birth Control

*Nicht alle Menschen, die schwanger werden können, sind Frauen. Nicht alle Menschen, die Spermien produzieren, sind Männer.

Mehr Informationen

Website: www.betterbirthcontrol.org

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