Petitioning die AOK
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die AOK

Wir fordern Sie dringend auf, den Rechtsstreit mit Corinna Schneider, bezüglich der Kostenübernahme eines neuen Blindenführhundes sofort zu beenden und die Kosten von 34.945,88 zu übernehmen.

Corinna Schneider 47 Jahre alt, ist nun schon seit ca. 30 Jahren blind und sitzt seit über 20 Jahren im Rollstuhl. Dies sind alles Folgeerkrankungen einer Epilepsie. Zusätzlich leidet sie seit 2007 an einer starken Bewegungsinkontinez, Spastiken, Verlust des Geruchsinnes und des Geschmacksinnes.

Dank Ihrer Blindenführhündin Lucy (mit mehrfachbehinderten Ausbildung) kann Sie jedoch  ein selbstbestimmtes Leben führen. Die Krankenkasse finanzierte Ihr bisher 3 Blindenführhunde + Zusatzausbildung. Nun aber lehnt die AOK die Bezahlung für Lucy bzw. für einen neuen Hund strikt ab. Ohne die Hilfe eines Blindenführhundes ist es ihr aber  nicht möglich, ihren Alltag selbstständig zu gestalten und Sie wird immer auf fremde Hilfe angewiesen bzw. Ihrer  Freiheit und „relativer“ Selbständigkeit beraubt sein. Sie wird eingesperrt sein in Ihren 4 Wänden, welche sie ohne fremde Hilfe nicht mehr verlassen kann.

Ihre Blindenführhündin Lucy ist jetzt schon über 11 Jahre alt und mit ihren Kräften am Ende. Es ist dringend Zeit einen neuen Hund für Sie auszubilden (mind. Ausbildungszeit ½ - ¾ Jahr) um Lucy endlich abzulösen bzw. zu entlasten. Jedoch dauert der Rechtsstreit mit der Krankenkasse schon zu lange und wird sich nach Aussagen des Anwalts auch noch länger hinziehen. Der aktuelle Rechtsstreitstand ist seit 17. Juni 2014, dass das Sozialgericht die AOK aufgefordert hat, ein neues MdK Gutachten zu erstellen und alte Vidoaufnahmen des MdKs freizugeben. Die Antwort der AOK war, dass ein persönliches Gutachten durch den MdK nicht sachdienlich sei, und die AOK bittet das Gericht um eine stillschweigende Fristverlängerung. Bis jetzt kam keine weitere Reaktion der AOK.

Diese Zeit hat die AOK, aber nicht Corinna Schneider und Lucy. Da die Ausbildung nach Kostenzusage immer noch wie erwähnt, bis zu ca. ¾ Jahr dauern kann, müssen die Beide sogar noch diesen Sommer und nächsten Winter durchhalten.

Eine solche willkürliche Entscheidung der AOK mit unvorstellbaren Folgen ist sehr tragisch und sollte an die Öffentlichkeit. Alleine ist es fast unmöglich. Nach 4 jährigen kontinuierlichen Reststreit mit der AOK sind Frau Schneider und Lucy am Ende Ihrer Kräfte.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um der AOK Druck zu machen und eine schnelle Kostenübernahme bzw. Beendigung des Rechtsstreites vor dem Sozialgericht (Aktenzeichen S 28 KR 2031/13) bezüglich eines  neuen Blindenführhundes einzuleiten und Frau Schneider mit einem neuen Blindenführung zu versorgen.

Auch laut Hilfsmittelkatallog der Krankenkassen ist ein Blindenfuehrhund ein anerkanntes Hilfsmittel.


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die AOK
wir fordern Sie dringend auf, den Rechtsstreit mit Corinna Schneider, bezüglich der Kostenübernahme eines neuen Blindenführhundes sofort zu beenden und die Kosten von 34.945,88 zu übernehmen.