Petition an den Deutschen Ethikrat LEBENSSCHUTZ - eine der größten Fragen des Lebens

Petition an den Deutschen Ethikrat LEBENSSCHUTZ - eine der größten Fragen des Lebens

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Dieter Schimmelpfennig hat diese Petition an Deutscher Ethikrat gestartet.

Petition an den Deutschen Ethikrat

LEBENSSCHUTZ - eine der größten Fragen des Lebens

MDR macht mobil gegen den Lebensschutz

Wir, die Unterzeichnenden dieser Petition, wenden uns an den

Deutschen Ethikrat mit der Bitte um Hilfe und Stellungnahme zu ethischen Grundsätzen des Lebens. Anlass dieser Petition ist ein MDR-Filmbeitrag vom Oktober 2021 mit dem Titel „Schwangere unter Druck – Wie ein Verein in Sachsen Abtreibungen verhindern will“.

Dieser Beitrag ist unseres Erachtens gegen die ethischen Normen und Grundsätze für das Leben vor der Geburt gerichtet. Außerdem widerspricht er zum Beispiel im Punkt „Grenzen der Recherche“ dem Pressekodex des Deutschen Presserates.

Der MDR polarisiert und statuiert dabei am Beispiel des Vereins KALEB – Region Chemnitz e.V. ein Exempel, in dessen Ergebnis Schwangerenberatung komplett abgeschafft werden soll. Nebenbei auch der Verein KALEB? Zudem soll künftig ein Schwangerschaftsabbruch als alltägliche krankenkassenrelevante medizinische Versorgungsleistung fixiert werden? Ein „Recht auf Abtreibung“ als Gesetz?

Eine Schwangerenberaterin fragt den MDR in einem Leserbrief: „Was ist es in Ihren Augen, was da abgetrieben wird, wenn nicht ein kleiner Mensch?“ Und das, liebe Mitglieder des Deutschen Ethikrates, ist der Hauptpunkt dieser Petition:

Sie als Ethikratsmitglieder beschäftigen sich mit den großen Fragen des Lebens und geben der Politik und der Gesellschaft Orientierung. So lesen wir es dankbar im ersten Satz Ihrer Homepage https://www.ethikrat.org

Auch wir Mitglieder von KALEB e.V. sind mit dem Leben beschäftigt und vor Ort da, wo Menschen unsere Hilfe erbitten und diese erforderlich ist.
Im genannten MDR-Film nun geht es um mehr als „ergebnisoffene Beratung“. Es geht um die Verwirklichung einer Ideologie. Am Anfang wird gefragt: „Was ist, wenn die Beraterin von einer bestimmten Ideologie geprägt ist?“ Es werden Vermutungen geäußert wie: „Wahrscheinlich betete jetzt die Schwangerenberaterin zu Gott…“, das hätte eine Besucherin traumatisiert. Der MDR greift die christliche Wertevermittlung und auch die Werte selbst an. Was sagt uns dazu das Gesetz?  Zitat Absatz 1 des SchKG (§3): „Die Länder stellen ein ausreichendes Angebot … sicher. Dabei werden auch Beratungsstellen freier Träger gefördert. Die Ratsuchenden sollen zwischen Beratungsstellen unterschiedlicher weltanschaulicher Ausrichtung auswählen können.“ Damit erledigt sich der MDR-Ansatz gegen die Beratungspraxis des Vereins.

Jede Frau, die im Schwangerschaftskonflikt zu KALEB kommt, erfährt, dass keine Schwangerschaftskonfliktberatung mit Beratungsnachweis nach § 219 StGB durchgeführt wird. Angeboten wird eine fachlich kompetente Schwangerenberatung nach §2 SchKG, um einen Weg mit dem Kind zu ermöglichen. Die Produzentin und Hauptakteurin in dem MDR-Beitrag vermittelt jedoch den Eindruck, dass KALEB Schwangerschaftskonfliktberatung durchführt und aus diesem Grund müsse ergebnisoffen beraten werden. Das ist falsch dargestellt. Bereits am Beginn des Filmes zeigt die Akteurin offen, wie sie lügt, indem sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen einen Beratungstermin erbittet. Der Termin kam zu Stande, die Akteurin besuchte die Beratung unter falschem Namen, gab vor schwanger zu sein und führte die ehrliche, liebevoll und kompetent agierende Mitarbeiterin hinters Licht. Der Film zeigt es direkt, wie sie lügt. Das ist schier unglaublich.

Meine Damen und Herren, können Sie einem solchen Filmbeitrag im MDR-Fernsehen Glauben schenken, der auf Lüge basiert und auf solch perfide Art und Weise entstanden ist? Ein glatter Verstoß gegen den Pressekodex, in dem es heißt: „Bei der Beschaffung von personenbezogenen Daten, Nachrichten, … dürfen keine unlauteren Methoden angewandt werden…“

Der MDR hat nicht nur unsere beratende Kollegin zutiefst verletzt, sondern auch sehr viele Zuschauer. Leider haben weder die MDR-Führung noch der MDR-Rundfunkrat zu den zahlreichen kritischen Äußerungen sensibel öffentlich Stellung genommen. Meine Damen und Herren, muss man das so machen? Haben wir nicht alle Herzen, Hände, Ohren, Augen und Münder? Können wir nicht mehr freundlich, ehrlich und offen miteinander reden? Nein? Dann muss das Gründe haben. Schauen wir uns einen Grund an: Alle wahrscheinlich die nächste Bundesregierung bildenden Parteien bestimmen mehr oder weniger deutlich die Abtreibung zu einem so genannten „Selbstbestimmungsrecht der Frau“.

Deshalb bitten wir Sie, liebe Mitglieder des Deutschen Ethikrates, zu prüfen und öffentlich Stellung zu nehmen: Was ist es, was da abgetrieben wird, wenn nicht ein kleiner Mensch? Darf Abtreibung frei gegeben werden als Recht der Frau auf „reproduktive Gesundheit“, wie es heißt?

Wir meinen: Nein, und zwar niemals. Jeder Vogel weiß es: Ich brüte mein Ei aus, darin ist mein Küken. Und jede Frau weiß es auch: Ich trage mein Baby unter dem Herzen. Das will leben! Wir fordern deshalb: Schluss mit dem offensichtlichen Lug und Betrug der Medien, nehmen Sie bitte Stellung und stärken Sie das Recht des ungeborenen Lebens. Stärken Sie das Recht der Schwangeren, die auf keinen Fall abtreiben werden, die sich jedoch mit der Bitte um Hilfe an uns wenden. Wie ist es mit deren Rechten bestellt? Behalten Sie alle Förderungen für diese Frauen und ihre erwarteten Babys aufrecht und votieren Sie für das Leben!

Mit freundlichen Grüßen

KALEB e.V. Region Greifswald

stellvertretend: Sylvia Kenzler, Ditmar Kenzler, Dieter Schimmelpfennig, Gerd Würkert, Renate Würkert, Hilde Maria Wilke, Eckhard Trömel  und die weiteren Zeichnenden dieser Petition

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