Wahl des Wehrbeauftragten durch die Soldaten

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Das unwürdige Geschachere um den Posten des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages innerhalb der SPD und die anschließende sachfremde Wahl einer Abgeordneten, die bisher keinerlei Beziehungen zur Bundeswehr und den Soldaten hatte, verlangt die Korrektur des derzeitigen  Wahlverfahrens.

Deshalb fordern wir als Liberal-Konservative Reformer (LKR):

Der / die Wehrbeauftragte soll zukünftig von den Bundeswehrsoldaten gewählt werden.
Vorschlagsberechtigt sind alle Bundestagsfraktionen sowie fraktionsunabhängig 5 % der Bundestagsabgeordneten.
Sofern lediglich ein(e) Kandidat(in) zur Wahl steht, benötigt diese(r) die Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Soldaten (ja/nein).
Sofern mehrere Kandidaten zur Wahl stehen und keiner von ihnen die die absolute Mehrheit erreicht, wird eine Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten des ersten Wahlgangs durchgeführt.

Wir wollen, dass das wichtige Amt des bzw. der Wehrbeauftragten nicht mehr nach Koalitionsproporz und erst recht nicht nach internen Ränkespielen der vorschlagenden Partei vergeben wird.

Zur Wahrung ihrer Grundrechte haben alle Soldatinnen und Soldaten das Recht, sich an ihn / sie unmittelbar und ohne Einhaltung eines Dienstweges zu wenden (§7 WBeauftrG). Die Wichtigkeit des Amtes und der Respekt gegenüber den Soldatinnen und Soldaten gebieten es, den / die Wehrbeauftragte(n) nach den in der Bundeswehr üblichen Kriterien Eignung, Leistung und Befähigung zu bestimmen und den in erster Linie Betroffenen das Recht einzuräumen, über den Wächter ihrer Grundrechte selbst zu entscheiden.