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Raus mit den Atombomben aus Deutschland

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Atomwaffen sind weltweit geächtet. Die Bundesregierung hat sich international für die Vision einer atomwaffenfreien Welt eingesetzt, Präsident Obama 2009 in seiner Rede in Prag konkrete Schritte dazu angekündigt.

 

In Deutschland, in Büchel nahe Cochem, geschieht genau das Gegenteil.  Dort liegen immer noch geschätzte 20 US-Atombomben. Statt diese Bomben vom letzten Nuklearwaffenstützpunkt Deutschlands endlich verschwinden zu lassen, werden mit deutschen Steuermillionen die Bomben modernisiert.  Die in Büchel stationierten Kampfjets wurden umgerüstet, um diese Bomben tragen zu können. Eine dieser Bomben hat die 10- bis 26fache Sprengkraft der Hiroshimabombe. Wie Hiroshima nach dem Abwurf ausgesehen hat, ist jedem bekannt. Ein Atomkrieg ist nicht zu gewinnen, das sollte sich herumgesprochen haben.

 

Seit der Zeit des Kalten Krieges sind Deutschland und Polen der von den großen Machtblöcken angedachte Ort für einen Atomkrieg. Die Bomben werden weder in Washington noch in Moskau für eine Strahlenhölle sorgen, sondern hier bei uns. Das ist weder ein Geheimnis noch eine Verschwörungstheorie. Die sog. „atomare Teilhabe“ und der Atomwaffenstützpunkt Büchel sind nichts anderes als ein extremes Sicherheitsrisiko für Deutschland und seine Menschen.

 

Schon in Friedenszeiten wird die „Nukleare Abschreckung“ zur Horrorvision: Sicherheitsmängel der Bomben, Abstürze der Tornados schon bei Übungsflügen und verlorene Übungsbomben im Flug zeigen uns, dass auch höchste Sicherheitsvorkehrungen nicht für Sicherheit sorgen. Außerdem entstehen Katastrophen durch das Eintreten von eigentlich für unmöglich gehaltenen Umständen, wie wir z. B. in Fukushima erleben durften. Was wäre wohl passiert, wenn der vor kurzem beim Landeanflug auf Büchel abgestürzte Tornado wenige Flugsekunden später direkt auf das Atombombenlager gestürzt wäre?

 

Was also sollen diese Massenvernichtungswaffen auf deutschem Boden? Die Bundesregierung hat auf Anfrage bestätigt, dass es ein Lebensdauerverlängerungsprogramm für die Bomben gibt, über das jedoch mit der Bundesregierung nicht verhandelt worden, sondern eine nationale Entscheidung der US-Administration ausschlaggebend gewesen sei. Unter Verbündeten, die die USA lt. eigener Aussage sein wollen, ein Ding der Unmöglichkeit, jedoch anscheinend gang und gäbe.

 

 

 

Ich fordere hiermit die Bundesregierung auf:

 

1.         Den sofortigen Stopp dieser jeglicher Vernunft widersprechenden Aufrüstung auf deutschem Boden zu erwirken    

 

2.         Die sofortige Entfernung der z. Zt. in Büchel lagernden Bomben zu veranlassen

 

3.         Die eigens dort zum Transport und Abwurf der Bomben vorgehaltenen Tornado-Kampfjets zusammen mit den anderen Tornados auszumustern

 

4.         Keinerlei deutsche Steuergelder für den Erhalt von Massenvernichtungswaffen zu verschwenden, sondern das Geld in humanitäre Projekte zu investieren

 

5.         Den unnützen Luftwaffenstützpunkt zu schließen

 

 

 

Deutschland ist ein souveräner Staat, es kann nicht sein, dass es ohne die Bürger zu fragen zum Atomstützpunkt für ausländische Mächte wird und die Bundesregierung das einfach abnickt.

 

Damit wir in Deutschland endlich atomwaffenfrei sind, damit  ein Zeichen gesetzt wird gegen die heimliche Aufrüstung, die trotz gegenteiliger Versprechungen weitergeht, muss die Bundesregierung  umdenken und jetzt tätig werden!

 



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