Grenzgänger - ungerechte Besteuerung überobligatorischer Pensionskassen-Anteil

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Seit 2016 werden Grenzgänger dazu gezwungen die Altersvorsorgebeiträge zur Pensionskasse zu versteuern. Hierbei entscheidet man plötzlich von einem obligatorischen Teil und einem überobligatorischen Teil. Der überobligatorische Teil des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers sind nicht mehr als Sonderausgaben abzugsfähig.

 Dies ist jedoch unrechtmässig, da

 1.     Es werden Gelder versteuert, über die wir nicht sofort frei verfügen können, wie z.B. bei einem Firmenwagen, der für private Nutzung verwendet werden kann. Hierbei hat man den Vorteil direkt mit der Versteuerung. Viele Leute bezahlen bereits einige Tausend € pro Jahr mehr an das Finanzamt, haben aber nicht mehr verdient. Sie können kaum die Vorauszahlungen aufbringen. 

 2.     Es ist KEINE klare Abgrenzung möglich im Renteneintrittsalter, welcher Anteil nun obligatorisch, bzw. überobligatorisch ist, vor allem, wenn man bei unterschiedlichen Institutionen / Firmen einbezahlt hat. Das bedeutet, dass mit dem Renteneintritt nicht klar festgestellt werden kann, welche Teile des Rentenbezugs bereits versteuert sind und welche Anteile noch besteuert werden müssen. Wie setzen sich die Rentenbeiträge zusammen, welcher Anteil ist steuerfrei und welcher Anteil muss noch besteuert werden?

 3.     Inflationsraten, wir versteuern heute Gelder, die bis zum Bezug (Rentenalter) aufgrund der Inflation einen wesentlich geringeren Wert haben.

 4.     Eine Besteuerung des überobligatorischen Anteils ist nur dann sinnvoll, wenn Gelder aus diesem Konto bezogen werden, wie:

 ·          Auszahlung für das Eigenheim

·          Auszahlung auf Rentenbasis

·          Auszahlung Einmalbetrag bei Renteneintritt

 Des weiteren ist im Rahmen der Steuergerechtigkeit zu erwähnen, dass die Grenzgänger die Krankenkassenbeiträge zu 100% selbst leisten müssen, hingegen die Mitarbeiter die in Deutschland arbeiten, sich die KK-Beiträge zu je 50% mit dem Arbeitgeber aufteilen.



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