Mit 400 km/h durch Deutschland schweben - TRANSRAPID statt FLUGZEUG und ICE

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Der TRANSRAPID - eine umweltschonende Alternative zum Flugzeug und eine Entlastung der Schiene

Deutschland 2019: Billig-Fluggesellschaften ermöglichen Inlands-Flüge zu Spottpreisen – Das wird nicht immer so bleiben – Wer auf Verkehrsmittel setzt, die auf fossile Energieträger angewiesen sind, setzt sich selbst einen Tag X, an dem der Betrieb durch immer knapper werdende Ressourcen immer teurer wird. Die Kosten dafür trägt bis dahin die Umwelt – und damit auf lange Sicht jeder Einzelne von uns. Dem steht als umweltfreundliche Alternative die Bahn gegenüber. Leider sind die Kapazitäten der Schiene aber schon lange am Limit. Ein Umstieg ist zudem für viele schlicht nicht attraktiv.

Das Fortbewegungsmittel, das die Vorteile des Fliegens mit den Vorteilen des Zuges vereint ist der TRANSRAPID.

Der TRANSRAPID ist ein schienengebundenes Verkehrsmittel, das auf Magnetschwebetechnik basiert und sich daher auf einer eigenen Trasse fortbewegt. In Deutschland wurde diese Technologie über viele Jahre erfolgreich getestet – in den Regelbetrieb schaffte sie es nur in Shanghai, China. Dort werden im Regelbetrieb bis zu 430 km/h erreicht – es handelt sich also um eine Technologie, die konkurrenzfähig zum innerdeutschen Fliegen ist und theoretisch auf den ganzen europäischen Kontinent ausgeweitet werden kann – „Einfach mal in den Urlaub schweben“.

Die Unterstützer dieser Petition fordern, dass die Forschung und Entwicklung der TRANSRAPID- bzw. Magnetschwebetechnik wieder aufgenommen wird, um einen Regelbetrieb zwischen deutschen und/oder europäischen Städten einzuführen. Das Ziel ist eine nicht-privatisierte Mobilitätslösung, die nachhaltig, bezahlbar und zeitgemäß ist.

Warum eine Investition in die TRANSRAPID-Technologie Synergieeffekte im gesamten Verkehrssektor auslösen kann:

  1. Das schnellste schienengebundene Personentransportmittel in Deutschland ist der ICE – die Höchstgeschwindigkeit der aktuellen Baureihe (ICE 4) beträgt 250 km/h. Der ICE teilt sich auf vielen Streckenabschnitten das Schienennetz mit Transportmitteln, die wesentlich langsamer unterwegs sind, weshalb die tatsächlich gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit weit unter der möglichen Höchstgeschwindigkeit liegt.
  2. Der ICE bremst andere schienengebundene Transportmittel aus. Fahrgäste in IC/RE/RB müssen regelmäßig Zugüberholungen und damit einhergehende Verspätungen bis hin zum Versäumnis der Anschlussverbindung erdulden. Die Bahn wird dadurch für viele Pendler und Reisende unattraktiv, welche deshalb auf das Auto oder das Flugzeug ausweichen. Ähnlich verhält es sich in der Logistik: Für das Befahren von Schienenkreuzungen müssen Güterzüge teilweise mehrere Stunden auf eine Erlaubnis warten – Speditionen, die auf Geschwindigkeit und Flexibilität angewiesen sind, bevorzugen immer öfter den direkten Weg über die Straße mit dem LKW.
  3. Ein Regelbetrieb des TRANSRAPID schafft daher indirekt Kapazitäten auf der Schiene, auf der Straße und verringert gleichzeitig die Anzahl der Flugzeuge im Luftraum – Den Investitionskosten steht somit eine breite Masse an Profiteuren gegenüber - beispielsweise jedem, der regelmäßig einen dieser Verkehrswege in Anspruch nimmt.

Der TRANSRAPID – zu schade für‘s Museum:

  • Theoretische Höchstgeschwindigkeit: ca. 500 km/h
  • Tatsächliche Höchstgeschwindigkeit (Shanghai, China): ca. 430 km/h
  • Platzsparende Trassenbauweise auf Pfeilern ermöglicht Schienen und Straßenkreuzungen
  • Elektromagnetischer Antrieb ermöglicht umweltfreundlichen Betrieb durch erneuerbare Energien
  • Berührungslose Magnetschwebetechnik ermöglicht leiseren Betrieb
  • Keine Entgleisungsgefahr (Fahrzeug umgreift die Schiene)
  • Automatisches Abbremsen bei Stromausfall durch Reibkontakt (Aufsetzen auf der Trasse)