Petition geschlossen.

Deutscher Bundestag: Definition des Züchtigungsrechts für Baby´s!

Diese Petition hat 77 Unterschriften erreicht


Der Gesetzgeber hat Körperstrafen in der Erziehung insgesamt untersagt (§1631 Abs. 2 BGB Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafung, seelische Verletzung und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig). Erziehung ja, ggf. auch unter Einsatz elterlicher Strenge und Konsequenz, aber ohne psychischer oder physischer Gewalt.

"Du hast mich angelächelt und mit mir gespielt, ich war nicht müde sondern habe mich auf weitere
Interaktionen mit dir gefreut. Als du mich liebvoll hochnimmst, kuschle ich mich an dich. Du bist mit mir zu meinem Bettchen gegangen und hast mich hingelegt, zärtlich streichelst du mir über meine Wange und dann bist du aus dem Zimmer gegangen. „Schlaf schön, mein Schatz.“ Ich fühle mich allein, verlassen und ich bekomme Angst, Mama wo bist du? Ich fange an zu weinen, du verstehst mich doch und kommst gleich wieder zu mir. Vielleicht hast du mich nicht gehört? Meine Schreien wird lauter. Zwischendurch horche ich, ob du kommst, aus dem Schreien wird ein Wimmern – gleich, gleich kommt meine Mama. Aber du kommst nicht, ich höre nichts, keine Schritte. Die Zeit kommt mir ewig vor, mein Hals tut weh, meine Augen brennen und ich bekomme kaum noch Luft. Ich habe Angst furchtbare Angst, wo bist du? Mein Urvertrauen und meine Sicherheit sind dahin. Ich bin doch noch so klein, ich kann nicht aufstehen und mir was zum Trinken holen.
Irgendwann schlafe ich kurz erschöpft ein, Alpträume begleiten meinen Schlaf. Ich vermisse dich so sehr – Mama – Papa wo seid ihr? Als ich aufwache stehst du neben meinem Bett, ich freue mich – aber du sagst nur: „Schlaf schön weiter mein Schatz.“ Ich schreie als du gehst: „Mama nimm mich mit, ich brauche deine Nähe.“
Aber du kommst nicht zurück. Ich bin allein, mein Urvertrauen ist erschüttert, ich kann nicht mehr denken, nichts mehr fühlen, mein Herz zerreißt."

Dieser Text dauert ca. 90 Sekunden. In dieser Zeit merken wir bereits, wie sehr wir uns unwohl fühlen. Seelische Verletzungen beginnen beim Schreien lassen und geht mit Liebesentzug und dem Entzug von Nähe einher.

Bei dem sogenannten Klaps auf den Po werden zum Glück mittlerweile viele Stimmen laut. Natürlich haben Eltern auch ein Recht darauf, dass sich die Staatsanwaltschaft nicht übermäßig in den familiären Raum einmischt. Aber das Elterngrundrecht sollte sich nicht über Macht definieren, sondern um das Wohlergehen des Kindes. Wenn ein Volljähriger Schreien gelassen wird, der sich nicht anders artikulieren kann, außer über das Weinen, würde das keiner in Frage stellen und als unterlassene Hilfeleistung ansehen. Der Wunsch nach beständiger Nähe und Körperkontakt ist ein Grundbedürfnis im Säuglingsalter. Erst mit etwa neun Monaten sind für Babys Gegenstände und natürlich auch Personen existent, wenn sie nicht zu sehen, zu hören oder zu greifen sind. Erst dann ist die Voraussetzung geschaffen, dass ein Kind das Weiterbestehen der elterlichen Fürsorge auch in deren Abwesenheit erfassen kann.

 



Heute: Sylvia verlässt sich auf Sie

Sylvia Köhler benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Deutscher Bundestag: Definition des Züchtigungsrechts für Baby´s!”. Jetzt machen Sie Sylvia und 76 Unterstützer*innen mit.