Kindergeld darf nicht angerechnet werden!!!

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Mein Name ist Charlotte, ich bin 27 Jahre alt und von Geburt an blind. Als ich zwei Jahre alt war, wurde festgestellt, dass ein Gehirntumor meinen Sehnerv quetscht. Doch meine körperlichen Einschränkungen sind nicht das Einzige, was mir mein Leben und die Teilhabe an der Gesellschaft erschwert. Aufgrund von menschenunwürdigen Regelungen im Sozialgesetzbuch bange ich jeden Monat darum, mich finanziell über Wasser halten zu können.

Durch meine Schwerbehinderung habe ich Anspruch auf den Erhalt von lebenslangem Kindergeld. Diese Hilfe bekomme ich, weil ich nicht die Möglichkeit habe, mich finanziell selbst zu versorgen. Aus demselben Grund beziehe ich außerdem Grundsicherung. Beides zusammen reicht gerade so aus, um mein Leben zu finanzieren. Nun wird jedoch das Kindergeld als mein Einkommen angesehen und deshalb von der Grundsicherung abgezogen. Durch diese Verrechnung komme ich zum ursprünglichen Problem zurück: ich habe nicht genug Geld zum Leben. 

Arbeiten kann ich nicht, weil ich durch meine Behinderung für keinen Beruf einsetzbar bin. Ich habe also keine Möglichkeit mich anderweitig zu finanzieren und bin vollkommen von staatlichen Hilfen abhängig. 

Jedes Mal, wenn sich das Kindergeld erhöht und sich damit meine Situation eigentlich verbessern sollte, wird es bei anderen Leistungen abgezogen. Das ist meiner Meinung nach menschenunwürdig! Die staatlichen Hilfen für erwerbsunfähige Menschen sollten ausreichen, um jeden Menschen die Möglichkeit zu geben, ein normales Leben zu führen und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. In der Realität reichen diese aber nicht mal für ersteres.

Deshalb fordere ich die Politik mit aller Dringlichkeit auf, das Sozialgesetzbuch so zu ändern, dass das Kindergeld nicht mehr auf Sozialleistungen angerechnet werden darf! Diese Änderungen müssen für alle Sozialleistungen in Kraft treten und sollten auch rückwirkend gelten, da der Lebensunterhalt immer teurer wird und die Sozialleistungen insgesamt viel zu niedrig sind.

Bitte unterschreibt und teilt meine Petition. Vielen Dank!