Verpflichtende Hospitationen für Bahn-Manager/innen

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Gerade regelmäßig Bahnfahrende können lebhaft davon berichten: Eine große Zahl der Fernfahrten ist inzwischen von deutlichen Beeinträchtigungen begleitet, von massiven Verspätungen, Überfüllung durch wegfallende Zugteile, Ausfall von Einrichtungen wie Bord-Bistro oder Toiletten etc. Leidtragende sind neben den Fahrgästen diejenigen Angestellten, die vor Ort ihren Dienst leisten. Beschwerden an die Verwaltung werden bearbeitet, aber außerhalb der Beschwerdestellen offenbar nur unzureichend wahrgenommen.

Die Bahn ist ein Herzstück unseres Verkehrs. Sie verbindet Nord und Süd, Ost und West, Stadt und Land und ist zudem ein deutlich ökologischeres Transportmittel als Flugzeug oder Auto. Sie sollte uns daher allen am Herzen liegen. Eine gut funktionierende Bahn ist ein deutlicher Gewinn für alle.

Wir fordern daher das mittlere, obere und oberste Management dazu auf, regelmäßig mehrmals im Jahr vor Ort an Bahnhöfen und in Zügen aller Art zu hospitieren, um einen lebensechten Eindruck der Auswirkungen der von ihnen getroffenen Entscheidungen zu erhalten. Diese Form der Hospitation soll zudem verpflichtend sein.