Unsere kleine Schule darf nicht geschlossen werden!

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Die Eichenwaldschule in Aichstetten ist eine kleine sehr engagierte Werkrealschule im württembergischen Allgäu. Aufgrund geringer Anmeldezahlen der 5. Klassen soll sie geschlossen werden. Dies aber wäre ein massiver Eingriff in unsere ländliche Struktur und würde benachteiligte und lernschwache Kinder daran hindern, optimal gefördert zu werden. Zudem zeigt die Erfahrung, dass spätestens ab der 7. Klasse die Klassen deutlich wachsen aufgrund der Rückkehrer von den höheren Schulen.

Die nächste Werkrealschule liegt rund 16 km weit entfernt, doch für viele Familien, die auf dem Land wohnen, noch erheblich weiter weg, weshalb manche Kinder rund 2 h Schulweg (einfach) auf sich nehmen müssten.

Wir finden, dass Werkrealschulen ein höherer Stellenwert beibemessen werden muss, da nur dort die schwächsten Schüler so gefördert werden können, dass sie nachher in der Lage sind, eine tolle Berufsausbildung anzutreten. Dazu muss die Politik ein deutliches Zeichen setzen und es gerade den sehr kleinen Schulen auf dem Land ermöglichen, auch mit kleineren Jahrgängen der fünften Klassen fortzubestehen, zumal in den höheren Klassen ohnehin noch Schüler hinzukommen, die sich mit Realschule oder Gymnasium übernommen haben. Werkrealschulen sind keine Sackgasse, sondern ein tolles Sprungbrett für Schüler, die an größeren Schulen sonst durchs Raster zu fallen drohen.

Deshalb plädieren wir an das Regierungspräsidium, eine Ausnahmegenehmigung für den Fortbestand unserer Schule zu erteilen und sich dafür einzusetzen, die Bemessungskriterien für den Fortbestand von Werkrealschulen dahingehend zu ändern, dass (auch) die Schülerzahlen der höheren Klassen berücksichtigt werden.



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