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Petitioning Dalai Lama

Unterstützung beim Kampf gegen das sinnlose Töten der Strassentiere in Rumänien


Wir wollen den Dalai Lama bitten uns im Kampf für die Recht der Strassentiere zu unterstützen.

Letter to
Dalai Lama
Eure Heiligkeit, wir wenden uns mit einem Hilferuf an Sie.

Wie Sie als weltoffene Person vielleicht wissen, werden gerade in Rumänien tagtäglich tausende und abertausende Hunde aufgrund einer neuen Gesetzgebung getötet.

Erlassen wurde dieses neue Gesetz, um Rumänien von den streunenden Hunden zu befreien. So zumindest die offizielle, staatliche Begründung.

Die Tötung der Hunde erfolgt zum großen Teil auf grausame Art und Weise. Auf offener Straße werden die armen Kreaturen lebend angezündet, absichtlich überfahren, man hackt ihnen die Beine ab und lässt sie sterben, man spaltet ihnen den Schädel, man spießt sie auf oder verstümmelt sie grausam. Sie werden an Bäumen angenagelt oder aufgehängt, man erschießt und ertränkt sie.

In staatlichen Tierheimen lässt man sie verhungern oder erschlägt sie gleich mit Knüppeln oder Eisenstangen. Man tötet sie dort mit Injektionen mit Batteriesäure oder T-61, einem Mittel das die Atemwege und Muskeln lähmt und zu einem qualvollen, bis zu 20 Min. andauerndem Todeskampf führt, bevor das Tier endlich erlöst wird. Ein Mittel, das in ganz Europa verboten und geächtet ist. Berechnet werden dort aber die Kosten für eine humane, moderne Euthanasie.

Und genau hier ist das große Problem. Rumänien bekommt als Mitgliedsstaat der europäischen Union allein aus Deutschland 2,5 Millionen Euro jährlich, um eben genau dieser Situation mit den streunenden Hunden Herr zu werden. Davon sollen sowohl großflächig angelegte Kastrationsprogramme finanziert werden, als auch Tierheime gebaut werden um alte, kranke, schwache Tiere aufnehmen und versorgen zu können.

Leider wird genau dies allerdings nicht vollzogen. Ganz im Gegenteil haben Recherchen ergeben, dass diese Gelder von Rumänien eben nicht für den vorgesehenen Zweck eingesetzt werden, sondern zur Finanzierung von Dog-Huntern, deren Fahrzeuge und Ausrüstung, oder in dunkle Kanäle verschwindet. Die Streunerhunde werden keineswegs betreut, sondern eingefangen und getötet, oder zur „Verwertung“ weiterverkauft. Zu einem Großteil auch nach China. Wie dort mit den Tieren verfahren wird, ist ihnen wahrscheinlich geläufiger als uns Europäern.

Letztlich wird also mit diesen Tieren nur Cash gemacht. Ihnen wird aber nicht geholfen. Zu allem Übel wird natürlich auch darauf geachtet, dass immer genug Hunde zur Verfügung stehen, damit das Geschäft nicht einbricht.

Das haben viele Tierschutzorganisationen, aber auch viele tausend Menschen in ganz Europa und der Welt so nicht mehr hinnehmen wollen und mit Mahnwachen, Demonstrationen, Petitionen und Protesten ihre Stimme erhoben. Auch bekannte Persönlichkeiten wie Prinzessin Maja von Hohenzollern schlossen sich dem an. Auch wir, FB Community "Spiegel TV.....hat Tierschutz verleugnet, sind eine Gruppe von Menschen, die sich in einem sozialen Netzwerk zusammenfanden, um für die Tiere zu kämpfen.

Leider mussten wir feststellen, dass wir nicht nur gegen staatliche Willkür sowohl in Rumänien als auch in der EU an sich, sondern auch gegen pol. Ignoranz und, und das empfanden wir als am erschütterndsten, gegen eine völlig ignorante Medienlandschaft kämpfen, was sicher vielerlei Ursachen haben dürfte, die von wirtschaftlichen bis hin zu politischen Verstrickungen reichen dürften.

Nach langem Suchen gelang es uns einen Weg zu finden, dass sich die EU mit diesem Thema befassen muss. Das heißt aber noch lange nicht, dass auch eine Entscheidung zugunsten der Hunde fallen wird.

Und hier kommt unsere mit allem gebotenen Respekt zum Ausdruck gebrachte Bitte an Ihre Heiligkeit zum Tragen. Ihre Stimme wird in der Welt gehört und die Lebensweisheiten Eurer Heiligkeit und Eures Volkes geachtet.

Vielleicht wäre es Eurer Heiligkeit möglich Ihre Stimme für die Tiere dieser Welt, vorwiegend aber jetzt für die Hunde in Rumänien, zu erheben.

Mit ergebensten Grüßen