Nagorny Karabakh: force a return to purely diplomatic means and secure human rights!

Nagorny Karabakh: force a return to purely diplomatic means and secure human rights!

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Bei 100 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit in den Empfehlungen gelistet!
Matthias Springborn hat diese Petition an Council of the European Union und gestartet.

To UN, EU, Russia and USA: In the conflict over Nagorny Karabakh, force a return to purely diplomatic means and secure human rights!

An UN, EU, Russland und USA: Im Konflikt um Nagorny Karabach die Rückkehr zu rein diplomatischen Mitteln und die Sicherung der Menschenrechte erzwingen!

(Deutsch unten / German below)

///ENGLISH///

This is a petition for a bilateral cease-fire, for the intensive use of diplomatic instead of military means, and for the protection of Armenian and Azerbaijani civilians in the conflict in the Nagorno-Karabakh region, which has recently turned into a war again. The previous international restraint in dealing with the conflict is costing further human lives. As citizens of different origins and nationalities, we are convinced that the high human costs of a war to achieve political goals cannot be justified.

It is not intended here to list the individual events that led to the current situation in the South Caucasus, but to end the current state of war as quickly as possible. It is irrelevant which side is actively responsible for the current escalation or what the (international) legal situation in the territory concerned is like. The international alliances of states and regional powers are called upon to exert sufficient pressure on the direct and indirect participants in the war to prevent unnecessary bloodshed and to refrain from attacks on predominantly civilian settlements. Once a ceasefire has been enforced, new intensive efforts must be made at the regional and international levels across the entire spectrum of diplomacy to resolve the conflict by peaceful means, if necessary in partial steps.

We demand:

·         The application of all available political and economic means of pressure on direct and indirect warring parties to enforce a ceasefire.

·         The application of the above means to sanction attacks on predominantly civilian settlements inside and outside the disputed region as long as a ceasefire is not enforced.

·         The application of targeted sanctions in proven cases of the use of internationally outlawed weapons and ammunition. Furthermore increased use of intelligence and military services to monitor the use of weapons.

·         At the same time, increased observation and documentation of the presumed use of foreign mercenaries in the conflict area, which is already considered a fact by several states.

·         The implementation of an international embargo on weapons and ammunition against all warring parties involved, at least for the duration of the fighting. At the same time increased delivery of medical supplies and food to directly affected civilians on both sides, with priority given to the care of (internal) refugees.

·         The active preparation of a new negotiation format for the diplomatic settlement of the conflict or the further development of existing, previously unsuccessful formats.

·         Internationally, political parties, foundations and (aid) organizations are hereby called upon to create political plans, strategies and positions on the conflict and to exert pressure on the government in their countries to ensure that the above measures are achieved.

·         All media are called upon to report sufficiently and balanced about the conflict and to refrain from using questionable sources.

 

///DEUTSCH///

Dies ist eine Petition für beidseitige Waffenruhe, für die intensive Nutzung diplomatischer statt kriegerischer Mittel, und den Schutz von armenischen und aserbaidschanischen Zivilisten im zuletzt erneut zum Krieg gewandelten Konflikt in der Region Bergkarabach. Die bisherige internationale Zurückhaltung im Umgang mit dem Konflikt kostet weitere Menschenleben. Wir sind als Bürgerinnen und Bürger unterschiedlichster Herkunft und Nationalitäten überzeugt, dass die hohen menschlichen Kosten eines Krieges zur Durchsetzung politischer Ziele nicht zu rechtfertigen sind.

Es sollen hier nicht die einzelnen Ereignisse aufgezählt werden, die zu der momentanen Situation im Südkaukasus führten, sondern der kriegerische Ist-Zustand so schnell wie möglich beendet werden. Dabei ist unerheblich, welche Seite aktiv die momentane Eskalation zu verantworten hat oder wie die (völker-)rechtliche Lage im betreffenden Territorium aussieht. Die internationalen Staatenverbünde und Regionalmächte sind gefordert, auf die direkten und indirekten Kriegsteilnehmer genügend Druck aufzubauen, um unnötiges Blutvergießen zu verhindern und Angriffe auf vorwiegend zivile Siedlungen zu unterlassen. Nach der Durchsetzung einer Waffenruhe müssen auf regionaler und internationaler Ebene neue intensive Anstrengungen im gesamten Spektrum der Diplomatie unternommen werden, um den Konflikt mit friedvollen Mitteln, ggf. in Teilschritten, beizulegen.

Wir fordern:

·         Die Anwendung aller zur Verfügung stehenden politischen und wirtschaftlichen Druckmittel auf direkte und indirekte Kriegsparteien, um eine Waffenruhe durchzusetzen.

·         Die Anwendung obiger Mittel zur Sanktionierung von Angriffen auf vorwiegend zivile Siedlungen innerhalb und außerhalb der umstrittenen Region, solange keine Waffenruhe durchgesetzt ist.

·         Die Anwendung von gezielten Sanktionen in nachgewiesenen Fällen des Einsatzes international geächteter Waffen und Munition, sowie den verstärkten Einsatz geheimdienstlicher und militärischer Dienste zur Beobachtung des Waffeneinsatzes.

·         Gleichsam die verstärkte Beobachtung und Dokumentierung des mutmaßlichen Einsatzes von ausländischen Söldnern im Konfliktgebiet, der inzwischen von mehreren Staaten als Tatsache angesehen wird.

·         Das Einsetzen eines internationalen Waffen- und Munitions-Embargos gegen alle beteiligten Kriegsparteien mindestens für die Dauer der Kampfhandlungen. Umso stärker vermehrte Lieferungen medizinischer Güter und von Nahrungsmitteln an direkt betroffene Zivilisten beider Seiten, mit Prioritäten auf die Versorgung von (Binnen-)Flüchtlingen.

·         Die aktive Vorbereitung eines neuen Verhandlungsformats zur diplomatischen Beilegung des Konflikts bzw. die Weiterentwicklung bestehender bisher erfolgloser Formate.

·         International werden hiermit politische Parteien, Stiftungen und (Hilfs-)Organisationen aufgefordert, Pläne, Strategien und Positionen zum Konflikt auszuarbeiten und in ihren Staaten Druck auf die Regierung auszuüben, im Sinne des Erreichens obiger Maßnahmen zu sorgen.

·         Sämtliche Medien werden aufgefordert, ausreichend und ausgeglichen über den Konflikt zu berichten und auf die Nutzung fragwürdiger Quellen zu verzichten.

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