Ridurre le tariffe degli asili nido - Reduzierung der Tarife für Kinderkrippen

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rosanna oliveri ha lanciato questa petizione e l'ha diretta a Comune di Bolzano Gemeinde Bozen e a

Una famiglia media in Trentino-Alto Adige, con un bimbo al nido, spende al mese 472 euro nell’anno in corso 2019/2020. Si tratta della regione più cara di Italia, la media nazionale è di 303 euro. Questi i dati dell’Osservatorio prezzi e tariffe di Cittadinanzattiva, realizzato nell’ambito del progetto «Consapevolmente consumatore, ugualmente cittadino», finanziato dal Ministero dello Sviluppo economico.Dall’anno prossimo non si potrà più iscrivere i bambini che compiono tre anni entro il 28 febbraio dell’anno successivo alla scuola dell’infanzia ma dovranno ancora accedere al nido.

Considerato che:

- le esigenze lavoro-famiglia ricadono quasi sempre sulla figura materna e di conseguenza l’impossibilità di accesso per motivi sostanzialmente di carattere economico al nido costituisce per la donna un ostacolo verso le opportunità lavorative e di carriera professionale;

- l’asilo nido ha comunque una valenza importante per lo sviluppo dei bambini e non solo come una seconda opzione a supporto dei genitori che lavorano e non possono lasciare i piccoli ai nonni. L’asilo nido serve molto alla crescita e allo sviluppo dei bambini e secondo alcune ricerche è stato dimostrato che i piccoli che frequentano i nidi hanno maggiori possibilità di affermarsi nella vita, sia dal punto di vista dell’apprendimento culturale, scolastico e del successo individuale.

Chiediamo al Comune di Bolzano che le tariffe degli asili nido vengano riviste ed equiparate alle tariffe determinate per la scuola dell’infanzia.

In Trentino-Südtirol gibt eine Familie für einen Kinderkrippenplatz im laufenden Jahr 2019/2020 im Schnitt 472 Euro im Monat aus. Damit ist unsere Region die teuerste Italiens – der Durchschnitt auf gesamtstaatlicher Ebene liegt bei 303 Euro. Dies geht aus den Daten der Beobachtungsstelle für Preise und Tarife hervor, die von der Organisation Cittadinanzattiva im Rahmen des vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung finanzierten Projekts „Bewusste Verbraucher, gleichberechtigte Bürger‟ eingerichtet wurde.

Kinder, die bis zum 28. Februar des Folgejahres drei Jahre alt werden, können ab nächstem Jahr nicht mehr im Kindergarten eingeschrieben werden, sondern müssen weiter in der Kinderkrippe bleiben.

In diesem Zusammenhang ist Folgendes zu berücksichtigen:

- Beruf und Familie zu vereinbaren ist fast immer Aufgabe der Mütter. Wenn eine Frau ihr Kind aus finanziellen Gründen nicht in der Kinderkrippe einschreiben kann, stellt dies für sie eine große Hürde für Beruf und Karriere dar.

- Darüber hinaus spielt die Kinderkrippe bei der Entwicklung der Kinder eine wichtige Rolle. In dieser Hinsicht ist sie weitaus mehr als nur eine zweite Wahl für Eltern, die ihre Kinder während der Arbeit nicht bei den Großeltern unterbringen können. Die Kinderkrippe fördert das Wachstum und die Entwicklung der Kinder maßgeblich. Einige Studien zeigen, dass Kinder, die in einer Kinderkrippe betreut werden, später im Leben bessere Chancen auf schulischen und persönlichen Erfolg haben.

Die Spiel- und Lernprogramme der Kinderkrippen sind darauf ausgelegt, die Sinnesentwicklung von Kleinkindern zu fördern. Bis zum dritten Lebensjahr findet der Lernprozess bei Kindern nämlich vorwiegend auf der Ebene der Sinneswahrnehmung statt. Berühren, sich bewegen, Gegenstände in den Mund stecken, fühlen und schauen, all diese sind Erfahrungen, die es Kindern ermöglichen, Neues zu entdecken und Neues zu lernen. In der Kinderkrippe finden diese Tätigkeiten in einer freien, vor Gefahren geschützten Umgebung statt, in der die Kinder durch einfache Aktivitäten und Spiele sinnvoll beschäftigt werden.

Wir fordern aus diesen Gründen die Gemeinde Bozen auf, die Tarife der Kinderkrippen zu überarbeiten und an jene der Kindergärten anzugleichen.

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