Mehr Transparenz & Fairness bei der Honorarerhöhung 2019 in der Psychotherapieausbildung

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Sehr geehrter Herr Dr. Reicherzer,

die Erhöhung der EBM-Punktzahl durch die Krankenkassen ist laut Mitgliederbrief der DPtV vom 13.05.2019 für alle Kolleginnen und Kollegen zum 01.01.2019 in Kraft getreten.

Sie haben uns AusbildungsteilnehmerInnen in Ihrer Email vom 26.06.2019 informiert, dass diese Erhöhung für uns ab dem 01.07.2019 gelten soll. Nun scheint es, dass die Krankenkassen die erhöhten Sätze ab 01.01.2019 an das CIP ausgezahlt haben, wir in den ersten zwei Quartalen jedoch nicht an der Ausschüttung beteiligt wurden. Zwischen der Abrechnung von Psyprax und der Abrechnung des CIP gibt es einen Differenzbetrag, von dem wir nicht wissen, was damit passiert ist.

Dies hat uns selbstverständlich sehr irritiert.

Momentan liegt die Annahme nahe, dass
das CIP diesen Differenzbetrag einbehalten hat, ohne uns daran zu beteiligen.

Auch diese mögliche Handhabung wirft Irritationen und Fragen auf, da sie für uns nicht nachzuvollziehen ist. Weder wurden wir darüber ausreichend informiert, noch haben wir eine klare Begründung eines möglichen Motivs für diese Handhabung bekommen. Verschiedene Nachfragen unsererseits wurden zudem unzureichend beantwortet.

Insgesamt finden wir es ungerechtfertigt, dass wir in den ersten zwei Quartalen 2019 nicht an der Erhöhung der Sätze beteiligt wurden, die uns in unseren Augen für unsere individuell geleisteten Ambulanzstunden zustünden.

Wir wünschen und fordern daher

1. Mehr Transparenz und Kommunikation über die tatsächliche Lage und

2. Die Beteiligung der Ausbildungsteilnehmer*innen ab dem Moment der tatsächlichen Auszahlung durch die Krankenkassen.

Mit freundlichen Grüßen