Kein Windpark in Gingst!

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KEIN Windpark in Gingst

Das Regionale Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (RREP) hat zwischen Gingst und Pansevitz ein Eignungsgebiet für einen Windpark über 79 Hektar ausgewiesen. Hier sollen zwischen 8 und 20 Riesenwindkraftanlagen mit einer Höhe von bis zu 250 Meter installiert werden, womit Landschaftsbild und der Lebensraum unzähliger Tierarten zerstört wird. Als Bürgerinitiative Gingst „Für eine intakte Natur (F.E.I.N.) ohne Windgiganten“ sprechen wir uns klar für die Entwicklung und Nutzung Erneuerbarer Energien aus. Doch nur, wenn Windparks dort gebaut werden, wo sie umweltverträglich sind, keinen Schaden anrichten und nicht aus reinen profitorientierten Wirtschaftsinteressen entstehen!

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage: http://kein-windpark-in-gingst.de/

KEIN Windpark in Gingst, weil Windanlagen:

  • TÖTEN bedrohte Vogelarten
  • ZERSTÖREN die Natur und das Landschaftsbild
  • MACHEN KRANK durch Infraschall, Lärm, Schlagschatten
  • GEFÄHRDEN Arbeitsplätze, aufgrund touristischer Einbußen
  • PRODUZIEREN STROMMÜLL in Millionenhöhe
  • VERSCHLEUDERN MILLIARDEN an Subventionen

UNTERSCHREIBEN SIE DIESE PETITION, um den Windpark in Gingst zu verhindern, das natürliche Landschaftsbild zu bewahren, das Leben und den Lebensraum von Vögeln zu sichern und die Produktion von Strommüll zu unterbinden.

Todesfalle Windpark in Gingst verhindern

Das Projekt in Gingst ist nicht umweltverträglich, weil der Windpark den Lebensraum unzähliger Tierarten rigoros zerstört. Die Windkraftanlagen selbst sind Todesfallen für viele Vögel. Diese haben Probleme, die Bewegungen der Rotorblätter einzuschätzen und werden brutal erschlagen. Circa 1.000 Rotmilane und 10.000 Mäusebussarde werden jährlich von Windrädern in Deutschland getötet. Gingst ist Vogelzuggebiet und der Windpark wird ihnen zum Verhängnis. Auch der entstehende Lärm durch Infraschall verstört viele Tiere. Und für Fledermäuse bedeuten die Anlagen ebenfalls den schnellen Tod. Ihnen platzen die Lungen, aufgrund im Bereich der Rotorblätter entstehender Druckunterschiede. Wir möchten nicht zu einem Ort des Massenmords werden!

Windanlagen können krank machen

Auch für den Menschen können Windkraftanlagen gesundheitsschädlich sein. Anwohner von Windparks klagen über gesundheitliche Probleme. Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Tinnitus, Konzentrationsstörungen und Depressionen sind nur einige der Beschwerden, unter denen in unmittelbarer Nähe der WKA lebende Personen leiden. Mögliche Ursache sind die Schlagschatten der Rotoren sowie die niederfrequenten Schwingungen sowie die nachts dauerhaft blinkenden Lichter. Auch die WHO warnt vor dem krankmachenden Lärm von Windturbinen.

Windanlagen zerstören Natur und Landschaftsbild

Darüber hinaus hat die exorbitante Höhe von bis zu 250 Meter der in Gingst geplanten Großanlagen eine extreme Sichtwirkung und zerstört das Landschaftsbild unwiderruflich ‒ zum Schaden von Mensch und Tier. Die Schutzbemühungen folgender Gebiete würden durch die WKA beträchtlich abgewertet werden:

  • Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft
  • europäisches Schutzgebiet Natura 2000
  • Vogelschutzgebiet Vorpommersche Boddenlandschaft
  • Landschaftsschutzgebiet West-Rügen
  • mittelalterliche Kirche St. Jacobi und acht weitere Denkmale
  • Landschaftspark Pansevitz/Friedwald
  • Gutsanlage Boldevitz (Denkmalliste)
  • Güstiner Moor mit seiner seltenen und gefährdeten Pflanzengesellschaft (LUNG)
    steinzeitlicher Grabhügel (Denkmalschutz)

Für den Ball muss Natur zerstört werden, um Zugangswege zu den Anlagen zu schaffen. Die Fundamente der Anlagen gehen 20 Meter tief in den Boden und werden mit Beton gefüllt. Die zusätzlich verwendeten Stahlträger können, auch wenn das Windrad eines Tages abgeschaltet wird, nicht wieder entfernt werden. Darüber hinaus Wir möchten eine solche Vernichtung von Natur in Gingst abwenden.

Überflüssiger Strommüll in Millionenhöhe

Zu allem Übel ist das Projekt nicht wirtschaftlich, weil Milliarden für den Ausbau investiert und gleichzeitig unglaublich viel Strommüll produziert werden wird. Denn Wind ist nicht regulierbar und die Anlagen produzieren nicht auf Nachfrage, sondern immer dann, wenn es windig ist. 2016 haben Windkraftanlagen in Mecklenburg-Vorpommern überflüssigen Strom im Wert von 150 Millionen Euro erzeugt. Doch das Erneuerbare Energien Gesetz garantiert Betreibern den Ökostrom ins Netz einspeisen zu können. Wurde zu viel Strom produziert, der nicht verbraucht werden kann, werden Entschädigungszahlungen fällig. Diese fallen letztlich auf den Verbraucher zurück. Die Überproduktion muss dennoch zwingend verbraucht werden und fließt häufig günstig ins Ausland. Wohingegen wir Verbraucher dank der EEG-Umlage den höchsten Strompreis in Europa zahlen müssen. Daher ist eine Effizienzsteigerung in Form von Speichern für bestehende Windkraftanlagen notwendiger als der Bau neuer Windgiganten.

Die Politik reagiert nicht

Bereits unzählige Einwendungen privater Personen gegen den geplanten Windpark in Gingst wurden an Entscheidungsträger gesendet. Diese beauftragten eine Rechtsanwaltskanzlei, um auf die Gegenargumente zu reagieren. Einsichtslos wurden jegliche Argumente als unbegründet und ungeeignet abgeschmettert. Wir fordern die Politik auf, die Interessen Ihrer Wähler auch außerhalb der Wahlperiode ernst zu nehmen und keine Anwaltskanzlei vorzuschieben, welche dem geplanten Projekt gleichgültig gegenübersteht.



Heute: Kein Windpark verlässt sich auf Sie

Kein Windpark in Gingst benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Christian Pegel: Kein Windpark in Gingst”. Jetzt machen Sie Kein Windpark und 908 Unterstützer/innen mit.