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Mit Kandidatur von Christian Wulff Zeichen für Justizopfer setzen

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Im Dezember 2013 hat die "Bild"-Zeitung die Frage gestellt, ob der Rücktritt von Christian Wulff als Bundespräsident überhaupt erforderlich gewesen ist. Damals meinte eine knappe Mehrheit: War er nicht! Anfang Januar 2016 nannte die "'Bild"-Zeitung fünf Gründe gegen eine erneute Kandidatur von Joachim Gauck, der bisher noch nicht erklärt hat, ob er nächstes Jahr wieder kandidieren wird oder nicht. Gauck habe sein Thema "Freiheit" abgearbeitet, ein neues falle seinen Beratern noch nicht ein. Das neue Thema könnte lauten: "Alle Weltreligionen gehören genauso zu Deutschland wie die Aufklärung". Mit seinem Satz "Der Islam gehört zu Deutschland" hat Wulff einen Anfang gemacht, dem er weitere Schritte folgen lassen könnte.

Eine erneute Kandidatur von Christian Wulff wäre auch ein Zeichen für alle Justizopfer, die wie Christian Wulff durch die Mühlen falscher Verdächtigungen gedreht worden sind, bis sie ihren Job verloren. Aus seinen Fehlern dürfte er wichtige Schlussfolgerungen gezogen haben, die ihm als Bundespräsident zugute kämen. Wer einmal gestrauchelt ist, steht meistens besser wieder auf als er zu Boden geworfen worden ist. Seine Kandidatur wäre auch ein Zeichen für Justiz und Medien, dass in unserem Land nicht alles erlaubt ist, was gerade gefällt. Einige Beispiele dafür habe ich auf http://staatsanwaltschafthannover.blogspot.de veröffentlicht. 



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